Archiv(e)

Informationen zum Gesamtarchiv

Das Gesamt-Archiv der DEG beinhaltet aktuell die folgenden Sparten:

a) Literatur zum Exlibris (über 1.200 Bücher)
b) Periodika (über 2.200 Periodika)
c) Exlibris (über 26.000 Exlibris) incl. der Sammlung Jo Erich Kuhn
d) Mappen
f) CD-ROM's
d) Auktionskataloge (über 200 Auktionskataloge)
e) Antiquariatskataloge (über 80 Antiquariatskataloge)
f) Plakate
g) Studien

und steht Ihnen hier als eine (!) Excel-Datei zum Download zur Verfügung.
Zur besseren Orientierung sind alle Sparten durch eine individuelle Farbgebung getrennt. Bitte hier zur Vorschau (ohne Download) klicken.

Praxistipp

Suchen und Finden auf den DEG-Archiv-Seiten (und natürlich auch auf anderen Internet-Seiten):

Mit der Tastenkombination Strg+F oder (je nach Tastatur) Ctrl+F öffnet sich ein Suchfenster, welches nach Eingabe eines Suchbegriffes (z.B. Autor oder Thema) die aktuelle Internetseite durchsucht und - bei Vorhandensein des Suchbegriffes - die Stelle markiert.

Unser Archiv

Zur Geschichte des Archivs (von Paul G. Becker, Gütersloh)

Es ist der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e. V. über Jahrzehnte hinweg nicht anders ergangen als so vielen anderen ähnlich orientierten kulturellen Vereinigungen, dass man zwar mit viel Enthusiasmus seinen Zielsetzungen nachging, eine Dokumentation der Geschehnisse, die Aufschluss geben über die engagierten Personen und die Umstände, die auf die Entwicklung der Gesellschaft von Einfluss gewesen sind, jedoch versäumte. Aber selbst dort, wo man sich der Bedeutung bewusst war, haben die Wirren der Zeit, Kriege und ihre Nachwirkungen oder auch nur Veränderungen in der Vereinsführung, so manchen Grundstock immer wieder aufgelöst.

In einem Abriss der Vereinsgeschichte zum vierzigjährigen Bestehen des Exlibris-Vereins 1931 klagt denn auch Walter von Zur Westen: "Freilich kann das Ergebnis nicht völlig befriedigend ausfallen; fehlt uns doch nicht nur eine Vereinschronik, sondern auch jeder Ansatz eines Vereinsarchivs". Heute sieht es bei der DEG zum Glück anders aus, denn ohne das, was in der letzten Jahrzehnten als Archiv zusammengetragen und zusammengehalten wurde, hätten z. B. die umfangreichen Veröffentlichungen von Henry Tauber über unsere Gesellschaft in dieser Form nicht entstehen können. Das sollte auch Zweifler am Sinn einer solchen Einrichtung überzeugt haben.

Dass die DEG inzwischen einen bedeutenden Bestand an Literatur, Archivalien und graphischen Blättern zum Thema Exlibris und zur Vereinsgeschichte besitzt, ist in erster Linie Hans F. Kruse (1913-1989) zu verdanken. Hans F. Kruse, von dem damaligen Vorsitzenden Gerhard Kreyenberg als DEG-Mitglied geworben, von ihm angeregt und unterstützt, stellte sich ganz in den Dienst der Gesellschaft. Dem Archiv galt sein bevorzugtes Interesse. Die Grundlage dazu wurde durch eine größere Spende an Literatur von Kreyenberg gelegt, der auch den weiteren Aufbau über Jahre durch laufende Zuwendungen förderte, darunter eine einzigartige Sammlung an Vereinsgraphik ab 1891. Kruse betreute das Archiv von diesen Anfängen (1965) an bis 1986. Von 1974 bis 1983 wirkte er außerdem als Sekretär der DEG.

Das angestrebte Ziel, das Archiv aus seinem vereinsinternen Status heraus zu einer öffentlichen und allgemein nutzbaren Sondersammlung zu führen, konnte 1984 erreicht werden als in Gütersloh, dem Wohnsitz des damaligen 1. Vorsitzenden Paul G. Becker, eine neue, großzügige Stadtbibliothek entstand. Das Interesse der angesprochenen Bibliotheksdirektorin Ute Klaassen führte zu einem Vertrag, wonach die Stadtbibliothek Gütersloh das DEG-Archiv als Depot (Dauerleihgabe) übernahm und dafür den Bestand in ihrem EDV-Katalog erfasste und damit öffentlich nachweisbar und zugänglich machte. 1987 konnte ein erster, fast 100-seitiger Bestandskatalog mit rund 1000 Archivtiteln als Computerausdruck vorgelegt und allen Interessenten angeboten werden.

In den Folgejahren entwickelte sich auf dieser Basis eine weitere erfreuliche Zusammenarbeit zwischen der DEG und der Stadtbibliothek, die ihre Räume auch für einige Jahrestagungen (1984, 1991 und 1995) zur Verfügung stellte. Von 1984 bis 1998 wurden in einer "Exlibris-Galerie"; 80 kleinere und dazu jährlich wenigstens eine große Exlibrisausstellung gezeigt. Mit dem Ausscheiden (Pensionierung) von Frau Klaassen, einer neuen Leitung und neuer konzeptioneller Ausrichtung der Bibliothek änderte sich die Situation leider schnell. Es musste eine neue Lösung gefunden werden.

Informationen zum DEG-Archiv

Das Archiv der DEG in Mönchengladbach (von Dr. Gernot Blum, Mönchengladbach)

Nach dem Wechsel in der Leitung der Stadtbibliothek Gütersloh musste ein neuer Standort für das DEG-Archiv gesucht werden. Der ehem. Präsident der DEG nutzte die seit langer Zeit guten Beziehungen zur Stadtbibliothek Mönchengladbach und ihrem Leiter Herrn Weyer und bot das Archiv der Stadt als Dauerleihgabe an. Das Interesse der Bibliothek und des Kulturausschusses der Stadt war so groß, dass man in einem einstimmigen (!) Beschluss dieses Vorhaben unterstützte. Außerdem sagte die Stadt zu -trotz eines Anstellungsstopps - halbtags einen Bibliothekar abzustellen.

Der nächste Schritt war die Abstimmung der DEG-Mitglieder über den neuen Standort unseres Archivs. Neben Mönchengladbach stand das Gutenberg-Museum in Mainz zur Debatte. Nach kurzer Diskussion stimmten die Mitglieder auf der Jahrestagung der DEG in Stralsund mit wenigen Gegenstimmen für Mönchengladbach. Im Februar 2001 erfolgte die Einstellung eines Bibliothekars und das Archiv zog nach Mönchengladbach in einen nur für das Bibliothekspersonal zugänglichen und damit sicheren Raum.

Die Ausleihe ist folgendermaßen geregelt: Jeder Interessent kann Dokumente aus dem Archiv zur Ansicht in der Bibliothek ordern oder über Fernleihe bekommen. Ausgenommen sind Bücher mit Originalgraphik, die nur vor Ort besichtigt werden können. Das Archiv ist in folgende Kategorien eingeteilt: 1. Literatur, 2. Periodika, 3. Archivalien, 4. Exlibris und Graphik. Zusätzliche Untergruppen erleichtern das Auffinden des jeweiligen Dokuments. Inzwischen sind alle Dokumente des Archivs geordnet und die Literatur in die EDV eingegeben.

Alle Archivalien sind gesichtet und in Ordnern mit folgender Einteilung abgeheftet: 1. Biographisches: Künstler incl. Werklisten 2. Biographisches: Sammler 3. Allgemeine Artikel zum Exlibris 4. DEG (Jahrestagungen, Tauschtreffen, Archiv, etc.) 5. Exlibris-Ausstellungen 6. F.I.S.A.E., ausländische Gesellschaften 7. Verkaufslisten für Exlibris und Exlibris-Literatur.

Unsere Mitglieder Frau Doris Thiel aus Mühlheim/Berlin ( verstorben 2004 ) und Herr Joachim Schlosser aus Mönchengladbach haben freundlicherweise die schwierige Arbeit auf sich genommen, die vielen unsortierten Exlibris auf Kartons zu ziehen und mit viel Mühe die Blätter zu identifizieren und zu bezeichnen. Nahezu alle Exlibris des Archivs der DEG (über 14.000) sind inzwischen in den PC einzugeben, wie Sie sich in unserer Homepage überzeugen können. Der Leiter der Bibliothek beabsichtigt nach Abschluss dieser Arbeiten alle Exlibris einscannen zu lassen und über Internet Interessierten zugänglich zu machen unter der Voraussetzung, dass genügend Personal zur Verfügung steht, was, wie in jeder Stadtverwaltung so auch in Mönchengladbach, ein großes Problem darstellt.

Fassen wir zusammen: Die DEG hat mit dem Umzug des Archivs nach Mönchengladbach eine gute Entscheidung getroffen. Die Stadtbibliothek ist äußerst interessiert und bereit, viel Arbeit zu investieren. Die Literatur und die Exlibris sind katalogisiert und können von Jedermann im Internet auf unserer Home-Page eingesehen werden. So haben wir nach den Problemen, die in Gütersloh aufgetaucht waren eine optimale Lösung für das Archiv gefunden, und der Plan für ein Internationales Exlibris-Zentrum Mönchengladbach rückt in greifbare Nähe. Übrigens: das Archiv ist immer sehr dankbar, wenn Spenden seien es Literatur oder Exlibris- den Bestand vermehren. Die Zukunft heißt: Ausbau dieses einzigartigen Archivs!

Die Deutsche Exlibris-Gesellschaft legt hier eine Liste vor mit den uns bisher bekannt gewordenen Exlibris in öffentlichem Besitz. Viele Bibliotheken und Museen haben darüber hinaus in ihren Beständen Exlibris "in situ", die hier nicht erfasst worden sind.

Diese Liste ist sicher noch weit davon entfernt, vollständig zu sein und wir bitten jeden, dem weitere Museen/öffentliche Institutionen in Deutschland mit Exlibris-Sammlungen bekannt sind, um entsprechende Mitteilung.

Für die bisher geleistete Arbeit dankt die DEG den Herrn Andreas Meyer aus Veitshoechheim und Dr. Gernot Blum, die für diese Liste verantwortlich zeichnen.

Augsburg
Staats- und Stadtbibliothek
Schaezlerstraße 25
86152 Augsburg
Tel. 0821 / 324-2739

Etwa 3.400 Exlibris, vorwiegend aus Süddeutschland und Österreich, vom 16. Jh. bis um 1930.
Erschlossen durch Eignerkatalog und Künstlerliste. Nach Anmeldung zugänglich.

Bamberg
Staatsbibliothek- Neue Residenz
Domplatz 8
96049 Bamberg
Tel. 0951 / 95503-0

Exlibris in verschiedenen Beständen. Aufbewahrung der 273 Exlibris des Historischen Vereins Bamberg mit Schwerpunkt 2o. Jahrhundert. Zugänglich.

Bad Köstritz

Heinrich-Schütz-Haus
Heinich-Schütz-Str. 1
07586 Bad Köstritz
Tel. 036605 / 2405

Unbekannte Zahl von Exlibris; Schwerpunkt Klavier. Erschließung und Besichtigungsmöglichkeit nicht genannt

Bedburg-Hau

Museum Schloss Moyland
Am Schloss 4
47551 Bedburg-Hau
Tel. 02824 / 9510-60

Etwa 325 Exlibris ohne besonderen Schwerpunkt, erschlossen und nach Voranmeldung einsehbar

Berlin

Staatsbibliothek
Potsdamer Straße 33
'10785 Berln
Tel. 030/ 266-432333

Mehr als 50.000 Exlibris mit Schwerpunkt Ende 19.Jh. Bis 70er Jahre 20.Jh., daneben ältere; enthält auch den Nachlss Gerhard Tag nd den "Vorlass" Oswin Volkamer; erschlossen durch Zettelkataloge nach Künstlern, Eignern und Motiven, im Handschriftenlesesaal einsehbar.

Burgk

Museum Schloss Burgk
07907 Burgk / Saale
Tel. 03663 / 400119

Mehr als 75.000 Exlibris, stetig wachsend; bestens erschlossen und zugänglich

Coburg

Landesbibliothek
Schlossplatz 1
96450 Coburg
Tel. 09561 / 8538-0

Etwa 3.875 Exlibris, darunter die wohl vollständigste Sammlung Herbert Ott. Bislang nur teilweise nach Künstlern geordnet und erschlossen. Nach Anmeldung zugänglich.

Cottbus

Stadtmuseum
Bahmhofstraße 52
03046 Cottbus
Tel. 0355 / 380770

Die Sammlung Axel Leier mit ca. 60.000 Exlibris, weitgehend erschlossen

Darmstadt
Hessisches Landesmuseum
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt
Tel. 06151 / 165703

Unbekannte Anzahl mit Schwerpunkt um 1900; erschlossen. Nach der Generalsanierung des Museums voraussichtlich ab 2011 einsehbar.

Universitätsbibliothek
Hessische Landes- und Hochschulbibliothek
Schloss
64283 Darmstadt
Tel. 06151 / 16-5801

Etwa 1.000 Exlibris; erschlossen. Einsehbar während der Öffnungszeiten der Bibliothek

Düsseldorf

Heinrich-Heine-Institut
Bilker Str. 12 14
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 / 89-92902

Etwa 5.000 Exlibris, Schwerpunkt Symbolsmus und Jugendstil, nicht erschlossen, nach Vereinbarung einsehbar

Heinrich-Heine-Universität / Institut für Geschichte der Medizin
Universitätsstr. 1
40225 Düsseldorf
Tel. 0211 / 8113940

In der Graphiksammlung "Mensch und Tod" befindet sich auch eine unbekannte Anzahl Exlibris zum Thema "Tod", Erschließung und Zugänglichkeit nicht bekannt.

Eichstätt

Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt
Handschriftenabteilung
Hofgarten 1
85071 Eichstätt
Tel. 08421/93-1329

ca. 2.500 Exlibris

Essen

Folkwangmuseum
Friedrichstraße 12 (ab 2010 Bismarckstraße 60)
45128 Essen
Tel. 0201 / 8845444

Etwa 30 Exlibris, nicht erschlossen

Frankfurt / Main

Jüdisches Museum
Untermainkai 14-15
60311 Frankurt
Tel. 069 / 212-35000

Unbekannte Zahl Exlibris jüdischer Künstler und Eigner , nicht erschlossen. Nach Anmeldung einsehbar

Museum für Angewandte Kunst
Schaumannkai 17
60594 Frankfurt
Tel. 069 / 21234037

Sammlung unbekannten Umfangs, nicht aufbereitet. Im Depot, einsehbar auf Anfrage

Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
Bockenheimer Landstraße 134 138
60325 Frankfurt
Tel 069 / 798-39248

Etwa 10.000 Exlibris vom Ende des 15. Jhs. bis in die 1980er Jahre; erschlossen und zugänglich

Freiburg

Adelhausermuseum für Natur- und Völkerkunde
Gerberau 32
79098 Freiburg i. Br.
Tel. 0761 / 201 2561

Deutsches Volksliedarchiv
Arbeitsstelle für internationale Volksliedforschung
Silberbachstr. 1379100
Freiburg
Tel: 0761 / 7050314

Exlibrisbestand nur in Büchern, aber z. T. (bislang 120) katalogisiert und einsehbar.

Freising

Dombibliothek (Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising)
Domberg 40
85353 Freising
Tel. 08161 / 48400

"Einige hundert" Exlibris, vorwiegend bayerischer Klöster vom 16. bis zum 19. Jh., zum Teil montiert und auch durch Katalog erschlossen, zum Teil unbearbeitet in Mappen. Nach Vereinbarung jederzeit einsehbar.

Geisenheim

Gesellschaft für Geschichte des Weines e.V.
Geschäftsstelle:
Dr. Werner Fader
Berliner Straße 43
67433 Neustadt.
Telefon 06321/14653

Sammlung unbekannten Umfangs

Goslar

Mönchehaus-Museum
Mönchestraße 1
D-38640 GoslarTel.: 05321-29570

Mehr als 1.000 Exlibris zu Don Quichotte

Hamburg

Kunsthalle, Kupferstichkabinett und Graphiksammlung
Glockengießerwall
20095 Hamburg
Tel. 040 / 42854-2616

Etwa 3.300 Exlibris (Sammlung Presch), einsehbar, Anmeldung ein Tag vorher erbeten
(gesonderte Eintrittskarte für die Bibliothek empfohlen)

Heidelberg

Deutsches Apotheken-Museum
Schlosshof 1
69117 Heidelberg
Tel. 06221 / 25880

Rund 90 Apotheken-Exlibris, durch Inventar erschlossen.
Nach Terminvereinbarung "für Forschungszwecke" zugänglich

Ingolstadt

Deutsches Medizinhistorisches Museum
Anatomiestraße 18- 20
85049 Ingolstadt
Telefon: (0841) 3052860

Sammlung unbekannten Umfangs Ärzte-Exlibris

Kassel

Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25 27
34117 Kassel
Tel. 0561 / 918930

"Einige hundert" Exlibris zu Spiel, Erotik, Mädchen/Frau, Totentanz, Tod. Nicht erschlossen
Kann nach Terminvereinbarung eingesehen werden

Kempten

Stadtarchiv
Rathauspaltz 3-5
87435 Kempten (Allgäu)
Tel. 0831 2525 - 315

Exlibris-Sammlung von 3250 Exemplaren u. a. 80 Blätter von Mathilde Ade.

Köln

Museum für Ostasiatische Kunst
Universitätsstraße 100
50674 Köln
Tel. 0221 / 940518-0
372 Exlibris japanischer Künstler, erschlossen und nach Vereinbarung einsehbar

Deutsches Tanzarchiv
Im Mediapark 7
50670 Köln

Tel. 0221 / 2265757

Unbekannte Zahl an Exlibris zum Thema Tanz; über Erschließung und Besichtigungsmöglichkeit keine Angaben

Krefeld

Museen der Stadt
Exlibrisbestände in allen Museen, bislang nur 15 erfasst, zugänglich nach Vereinbarung

Lahntal-Goßfelden

Otto-Ubbelohde-Haus

Otto-Ubbelohde-Weg 30

35094 Lahntal-Goßfelden

Tel. 0641 / 63326

Alle Radierungen und viele Klischees von Ubbelohde; erschlossen. Nach Rücksprache einsehbar

Leipzig

Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Deutscher Platz 1

04103 Leipzig

0341 2271324

Die Grafische Sammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig beinhaltet mehrere Exlibris-Sammlungen unterschiedlicher Provenienz. Darüber hinaus befinden sich Exlibris auch in Nachlässen der Museumsbestände. Die Erschließung der Sammlungsteile ist heterogen und variierend in der Tiefe. Teile sind im DBSM-Opac (nur im Haus), Teile nach Künstlern und Eignern sowie nach regionalen Kriterien über Zettelkataloge verzeichnet.

Sächsisches Staatsarchiv

Schongauerstr. 1

04328 Leipzig

Tel. 0341 2555500

ca. 2.000 heraldische Exlibris im Genealogischen Zentralinstitut

Magdeburg

Kulturhistorisches Museum

Otto-von-Guericke-Str. 68 -73

D - 39104 Magdeburg

Tel. 0391 / 5 40 35 01

ca. 10.000 Exlibris, bislang ungeordnet und nur eingeschränkt zugänglich.

Mainz

Gutenberg-Museum

Liebfrauenplatz 5

55116 Mainz

Tel. 06131 / 122422

Derzeit etwa 100.000 Exlibris; ungefähr zwei Drittel umfassend katalogisiert; nach Anmeldung einsehbar.

Marburg / Lahn

Universitätsmuseum für Bildende Kunst

Biegenstraße 11

35037 Marburg / Lahn

Tel. 06421 / 2822355

Sammlung unbekannten Umfangs mit Schwerpunkten Budzinski und Ubbelohde; die Exlibris bei den Künstlern eingeordnet. Nach Voranmeldung einsehbar

Mönchengladbach

Museum Schloss Rheydt

Schlossstraße 508

41238 Mönchengladbach

Tel. 02166 / 92890-0

Etwa 200 Exlibris mit Schwerpunkt Mönchengladbach / Reydt, nicht erschlssen, nach Vereinbarung einsehbar

Stadtbibliothek / Archiv der DEG

Blücherstraße 6

41050 Mönchengladbach

Tel. 02161 / 2536-40

Derzeit etwa 16.000 Exlibris vom 19.Jh. bis heute, durch Katalog erschlossen und einsehbar

München

Alpenvereinsbücherei

Praterinsel 5

80538 München

Tel. 089 / 21122423

Etwa 6.000 Exlibris, alpine Motive vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jhs.; ein Online-Katalog soll demnächst verfügbar sein. Zu den Öffnungszeiten der Bibliothek einsehbar.

Bayerische Staatsbiblihek

Ludwigstraße 16

80539 München

Tel. 089 / 28638-0

Etwa 39.500 Exlibris vom 16. - 20. Jh. u.a. mit den Nachlässen von Josef Klüber und Enst Frey; weitgehend erschlossen durch Eigner- und Künstler-Zettelkatalog, wird nach Anmeldung im Lesesaal vorgelegt

Münchner Stadtbibliothek

Maria-Theesia-Straße 23

81675München

Tel. 089 / 4194720

"Umfangreiche" Exlibris-Sammlung, vorwiegend aus Nachlässen Münchner Sammler und Eigner;

kann eingesehen werden Voranmeldung etwa 1 Woche!

Universitätsbibliothek

Geschwister-Scholl-Platz 1

80539 München

Tel. 089 / 21802429

Etwa 1.200 Exlibris. Alphabetisch geordnet, dazu Kartei mit den Eignernamen.

Nach Voranmeldung im Lesesaal einsehbar

Münster

Universitäts- und Landesbibliothek Münster

Krummer Timpen 3-5, 48143 Münster

Tel. 0251/83-24021

Exlibris in den Nachlässen Marcus Behmer, Georg Broel, Melchior Lechter

Nürnberg

Germanisches Nationalmuseum

Kartäusergasse 1

90402 Nürnberg

Umfangreicher Exlibrisbestand ohne nähere Angaben, vorwiegend Nachlass des Grafen Leinigen-Westerburg;

in jüngerer Zeit mit anderen Beständen vermischt, in verschiedenen Anläufen unterschiedlich, aber wohl nie vollständig katalogisiert; kann im Lesesaal eingesehen werden

Stadtbibliothek

Egidienplatz 23

90403 Nürnberg

Tel. 0911 / 231-3969

Etwa 1.000 Exlibris vorwiegend Nürnberger Eigner/Sammler oder Künstler. Werden auf Verlangen vorgelegt

Offenbach

Klingspor-Museum

Herrnstraße 80

63061 Offenbach

Tel. 069 / 8065-2954

Exlibris bilden den Großteil der Sammlung von etwa 6.000 Kleingrafiken, nach Künstlern geordnet.

Nach Voranmeldung einsehbar

Pforzheim

Israelitische Kultusgemeinde

Postfach 100442

75104 Pforzheim

Sammlung jüdischer Exlibris im Aufbau seit Ende 2007 etwa 100 Blätter.

Rothenburg ob der Tauber

Kriminalmuseum

Burggasse 3

91541 Rothenburg ob der Tauber

Tel. 09861 / 5359

Kleinere Sammlung juristischer Exlibris

Speyer

Pfälzische Landesbibliothek

Otto-Mayer-Straße 9

67346 Speyer

Tel. 06232 / 9006-224

Etwa 4.000 Exlibris. Die Sammlung stammt von dem in Speyer geborenen Sammler Hans Wanger (München)

und wurde 1974 erworben. 1982 gab die Bibliothek einen Katalog zu den Exlibris heraus.

Ulm

Stadtarchiv

Weinhof 12

89073 Ulm

Tel. 0731 / 1614200

Etwa 400 Exlibris (davon 260 vor 1800, der Rest bis zum Beginn des 20. Jhs.)

Repetitorium in Vorbereitung

Wiesbaden

Hessische Landesbibliothek

Rheinstraße 55/57

65185 Wiesbaden

Tel. 0611 / 334-2670

Etwa 200 Exlibris, vorwiegend um 1900; nicht weitergehend erschlossen. Nach Bestellung (2 Std. Wartezeit) einsehbar

Wolffenbüttel

Herzog August Bibliothek

Lessingplatz 1

38304 Wolffenbüttel

Tel. 05331 / 808-0

Etwa 3.500 Exlibris, im Kern die Sammlung v.Belepsch (ca. 2.400 Blätter Anf. 16. bis 19.Jh.); handschriftlicher Katalog, Exlibris heute nach Eignern geordnet, teilweise auch als Reproduktion erschlossen.

Worms

Stadtarchiv Raschi-Haus

Hintere Judengasse 6

67547 Worms

Tel. 06241 / 853-4700

Exlibrisbestand ohne nähere Angaben (16. is 20. Jh.?) in der Abt. 212

Stadtbibliothek

Marktplatz 10

67547 Worms

Tel. 06241 / 853-4209

Etwa 5.500 Exlibris

Würzburg

Museum im Kulturspeicher

Veitshöchheimer Straße 5

97080 Würzburg

Tel. 0931 / 322250

Etwa 800 Exlibris, vorwiegend deutsche aus der 1. Hälfte des 20. Jhs., darunter etwa 140 von Albert Banska.

In Mappen nach Künstlern abgelegt, aber nicht weiter geordnet.

Wird nach Vereinbarung vorgelegt.

Universitätsbibliothek

Am Hubland

97074 Würzburg

Tel. 0931 / 8885963

Kleine Sammlung von etwa 425 vorwiegend älteren Exlibris aus Franken, geordnet in einer Kartei nach Besitzern; dazu excel-Datei auch zu den Exlibris in Büchern.

Wird "bei wissenschaftlichem Interesse" vorgelegt.

Brandt, Joke van den (B)

Brandt, Joke van den (B)

2003, Klischee