Geschichte |
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Die Geschichte des Exlibris als gedrucktes Bucheignerzeichen beginnt mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Gutenberg in Nürnberg, was eine Ausbreitung des Buchdrucks und damit die Entstehung und Vergrößerung privater Bibliotheken ermöglichte. Handschriftliche Eigentumsvermerke beziehungsweise das bislang übliche Einmalen oder Einprägen des Eignerwappens erwiesen sich nun als zu aufwändig. Eine andere Besitzkennzeichnung lag nahe. |
Künstler unbekannt für Hof- und Staatsbibliothek München, 1746, Radierung |
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Kaum ein namhafter Künstler der Jahrhundertwende, der nicht auf diesem Gebiet tätig war. Noch heute sind Jugendstilblätter von Heinrich Vogeler, Franz von Bayros, Alfred Cossmann und anderen begehrte Sammelobjekte. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich in Europa eine neue, noch intensivere Welle der Exlibris„produktion“ und des Sammelns, zunehmend auch über Ländergrenzen hinweg. Heute finden sich weltweit Künstler und Sammler, die Exlibris schaffen bzw. für sich bestellen. |
Bekker, David (UKR) 1999, Opus 692, Radierung |
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