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Exlibris von Pablo Picasso für APR (Alexandre Paul Rosenberg)

In seiner Reihe originalgetreuer Faksimile-Editionen hat der Quaternio Verlag Luzern eine Faksimile-Ausgabe des Gebetbuchs der Claude de France (Pierpont Morgan Library, New York, MS M. 1166) veröffentlicht. Das Gebetbuch wurde um 1517 vom „Meister der Claude de France“ aus Tours geschaffen. Die Auflage des im Originalformat von 69 x 49 mm herausgegebenen, in 132 biblischen und Heiligen-Szenen auf 104 Seiten durchgehend mit reichem Bilderschmuck prachtvoll ausgestatteten Bandes ist auf 980 handnummerierte Exemplare limitiert. Geschützt wird das beeindruckende Werk von einem dem Original nachempfundenen roten Samteinband mit vergoldeten Schließen in Form der königlichen Lilie. Die Lieferung des Buches samt eines ausführlichen Begleitkommentars und einer Lupe erfolgt in einer repräsentativen Schmuckkassette aus Leder. Preis: 2.880 € (gültig bis 31.12.2016).

Eine außergewöhnliche Besonderheit des Bandes ist ein als Faksimile eingeklebtes Exlibris von Pablo Picasso, das der Künstler für seinen New Yorker Galeristen Alexandre Paul Rosenberg als Lithografie geschaffen hat.

Rosenberg, der auch Sammler war, erwarb das Gebetbuch der Claude de France Ende der 1970er Jahre von dem Wiener Kunsthändler H.P. Kraus. Er sah es als „Kronjuwel seiner Kollektion“ an. Seine Witwe stiftete es später der Pierpont Morgan Library zum Andenken an ihren Mann. Einige Jahrzehnte lang verwendete die Pariser Galerie Rosenberg die kleinformatige Fensterdarstellung als Signet. Das in wenigen flotten Strichen entworfene Blatt zeigt ein Fenster, davor ein Geländer, und in diesem Geländer die Initialen „APR“.

Abbildungen nach der Faksimile-Edition des Quaternio Verlags Luzern www.faksimile.ch

(H.T.)

ÖEG Jahrbuch 68

Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgraphik

Band 68 (2013 2014)
Wien: Verl.d.Österr. Exlibris-Ges., [2015]
ISBN 978-3-90500800-8-7

Inhaltsverzeichnis
Heinrich R. Scheffer: Vorwort
Wolfgang Christian Huber: Stift Klosterneuburg 900 Jahre und ein Exlibris
Johannes Diethart: Griechisch und Lateinisch im Exlibris
Karl F. Stock: Jakob Spiegel "im Spiegel der Exlibriswelt".
Heinz Decker: Das Exlibris im 1. Weltkrieg.
Peter Rath: Franz Kubat.
Ulrike Ladnar: Exlibris von Ida Sofia Maly.
Ursula Müksch: Der Radierklub Wiener Künstlerinnen.
Karl F. Stock: Adam von Bartsch als Exlibriskünstler.
Josef Sila: Edith Lutz-Romani.
Wolfgang Hönle: Hildegard Koegler.
Veronika Pfolz: Felix Hochstimm. Das Exlibrisschaffen eines Amateurs.
Jan Svenungsson: "Exlibris, Piktogramm, Signatur.
Ursula Müksch: Nachwort.

Register

Preis: € 35,-- zuzügl. Versandkosten

Bitte, richten Sie die Bestellungen an die Österreichische
Exlibris-Gesellschaft

c/o Peter Rath, A1120 Wien, Edelsinnstraße 66. Tel.: 4300
(0)676 54 15 056; E-Mail: rath.p%aon.at.

www.exlibris-austria.com

DEG-Tagung 2017

Exlibris des Monats

Ella Iranyi: Eigenexlibris, Holzschnitt

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