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Ottohans Beier: Exlibris für Hilde Keil, 1934, Kupferstich

Im Heft 229 der Marginalien untersuchen Ulrike Ladnar und Heinz Decker unter dem Titel „Im Geäst der Initialen“ diesmal die Beziehung zwischen „Schrift und Bild im Exlibris“

und spannen dabei einen weiten Bogen vom typografischen Bucheignerzeichen über die „bewohnte Initiale“ bis zur „Figureninitiale“.

Als Beispiele für rein typografische Blätter stellen sie u.a. Exlibris für bekannte Persönlichkeiten wie den früheren Ministerpräsidenten Israels, Menachem Begin, vor. Bedeutende Schriftkünstler widmeten sich ausgiebig dem schriftdominierten Exlibris, etwa Rudolf von Larisch, auf dessen Eigenblatt sowie auf sein Exlibris für den Schweizer Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer die Autoren eingehen. Interessant sind die Beispiele, die Ladnar/Decker für eine Art Übergangslösung zeigen, bei der eine kleine bildliche Darstellung, ein nuanciert eingebautes Bildzeichen in die Schrift „als ergänzender Schmuck“ integriert wird, so durch Hermann Landshoff in seinen hier abgebildeten Exlibris für Moritz Nussbaum und Thomas Mann. Stehen bei diesem Künstler immer noch die Eigner-Initialen im Mittelpunkt, geht Marcus Behmer mit seinen von reichem Ornament-Schmuck umrahmten Buchstaben einen Schritt weiter, z.B. in seinen Exlibris für die Sängerin Claire Waldoff und den Künstlerkollegen Hermann Struck.

Der Begriff „bewohnte Initiale“ wird mittels Beispielen von Eugen Schmidt und Reinhold Nägele erläutert. Anders als bei den Vorgenannten werden die Buchstaben bei diesen nicht funktional installiert, sondern formal, „vor allem als Konstruktionselement […], um das herum weitere grafische Elemente möglichst geschickt, geistreich und originell gesetzt werden“.

Noch weiter in ihrem Spiel mit Initialen gehen Ottohans Beier und Jean Pierre Humbert – abgebildet sind herausragende Exlibris-Beispiele für Hilde Keil und Benoît Junod. Beier etwa bestückt redundant, ähnlich wie es in der älteren Bibel- und Buchkunst vorkommt, den gesamten Buchstaben.

Schließlich zeigen die Autoren ein Blatt des berühmten englischen Jugendstil-Buchkünstlers William Morris als überaus gelungenes Beispiel eines sowohl „bewohnten“ als auch figuralen Initialen-Exlibris. Es steht zudem exemplarisch für ein sogenanntes redendes Exlibris, d.h ein Eignerzeichen, auf dem der Eignername grafisch illustriert wird.

U.a. auf diese spezielle Exlibris-Variante einzugehen, stellen die Autoren für den zweiten Teil ihres Beitrags in Aussicht, der im nächsten Marginalien-Heft erscheinen wird. Man darf gespannt sein.

- Ulrike Ladnar/Heinz Decker: Im Geäst der Initialen. Schrift und Bild im Exlibris, Teil I, in: >Marginalien … Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft im quartus-Verlag, Bucha bei Jena, 229. Heft. 2018/2, S. 77-86.

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Ernst Schumacher: DEG-Signet, 1992

In der neuesten Ausgabe der „Wandelhalle für Bücherfreunde“, dem Nachrichtenblatt der Gesellschaft der Bibliophilen, stellt Henry Tauber unter der Rubrik „Aus anderen Gesellschaften“ die Deutsche Exlibris-Gesellschaft vor

Darin gibt der Präsident der DEG einen kurzen Überblick über die Geschichte des 1891 in Berlin gegründeten Vereins und skizziert die parallel dazu verlaufene Entwicklung des Exlibris – von heraldischen Blättern im Kaiserreich über Luxus-Radierungen der 1910er/1920er Jahre und buchgerechten Holzschnitten der 1930er bis 1960er Jahre bis hin zu computergenerierten Grafiken in neuerer Zeit. Sodann weist er auf das bibliophile Jahrbuch der DEG hin und auf die in Form eines Exlibris-Magazins erscheinenden Vereins-Mitteilungen sowie auf die jährlich in einer anderen Stadt Deutschlands veranstalteten Jahrestagungen. Nicht zuletzt stellt er die Funktion der DEG als unterstützende Organisation bei der Anlage einer eigenen bescheidenen Grafiksammlung heraus und unterstreicht ihre vermittelnde Bedeutung bei weltweiten Tauschkontakten und der Förderung junger und noch unbekannter Künstler.

− Henry Tauber: Aus anderen Gesellschaften. Die Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), in: Wandelhalle für Bücherfreunde, Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen e.V., 2018/Frühjahr, S. 14 f.

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Max Klinger: Exlibris für Elsa Asenijeff, um 1898, Radierung

Elke Schutt-Kehm in der „Wandelhalle für Bücherfreunde“ über das Exlibris Max Klingers für Elsa Asenijeff

Das „Exlibris im Porträt“, das die Stellvertretende Direktorin des Mainzer Gutenberg-Museums (der u.a. der längst zum Standardwerk gewordene opulente „Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums“ zu verdanken ist) in der jüngsten Ausgabe der „Wandelhalle“ vorstellt, ist das um 1898 von Max Klinger geschaffene Exlibris für seine damalige Geliebte Elsa Asenijeff, einer Schriftstellerin und energischen Frauenrechtlerin. Das porträtähnliche Blatt des Malerfürsten mit dem Motto: belta vince (Schönheit siegt) galt zeitgenössischen Sammlern wie Walter von Zur Westen als „schönstes deutsches Exlibris“; es zeigt die Frau als über den am Boden liegenden Mann Triumphierende. Die Wege Klingers und seiner Gefährtin trennten sich ab 1911; nach erfolglosen Erbansprüchen − Klinger erlitt 1919 einen Schlaganfall, heiratete wenige Wochen danach sein Modell Gertrud Bock und starb im Folgejahr − wurde Asenijeff 1921 entmündigt und 1923 in eine Nervenklinik eingewiesen. In verschiedenen Anstalten verbrachte sie dann den Rest ihres Lebens, bis sie 1941 starb.

− Elke Schutt-Kehm: Bibliophile Notizen, No. 2, Exlibris im Porträt. Schönheit siegt – nicht immer …, in: Wandelhalle für Bücherfreunde, Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen e.V., 2018/Frühjahr, S. 16 f.

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Igor Baranov: Exlibris für Marietta Hagedorn, 2015, Farbradierung

Unter dem Titel „Gen Narragonien“ betrachtet Heinz Neumaier im jüngsten Heft der „Marginalien“ „Sebastian Brant und sein Narrenschiff im Exlibris“.

Die 1494 in erster Auflage in Basel gedruckte berühmte Moralsatire des Straßburger Gelehrten Sebastian Brant wurde, nicht zuletzt durch die Illustrationen des jungen Albrecht Dürer (der gut zwei Drittel der Holzschnitte beisteuerte) zu einem der ersten Bestseller der Buchgeschichte. Inhaltlich geht es um die Schiffsreise einer Narrengruppe in das fiktive Land Narragonien. Brant schildert „menschliche Verfehlungen und Eigenheiten und übt damit Kritik an den Veränderungen in der Gesellschaft am Ende des Spätmittelalters“, so der Verfasser des Aufsatzes.
Anhand von neun zwischen 1924 und 2015 entstandenen Exlibris so verschiedener Künstler wie Lembit Löhmus (Estland), Zoltán Vén (Ungarn), Harry Jürgens (Deutschland), Vladimir Zuev (Russland), Victor Schapiel (Russland/Österreich), Dušan Polacovič (Slowakei), Igor Baranov (Russland), Ivan Tarasjuk (Russland) und Josef Seché (Deutschland) schildert Neumaier, auf welche Weise sich Exlibriskünstler und Eigner der Neuzeit vom „Narrenschiff“ inspirieren ließen – ein „spannendes Erlebnis, wenn es [wie hier] gelingt, manchen verborgenen Details nachzuspüren und diese zu enträtseln“.

- Heinz Neumaier: Gen Narragonien. Eine Betrachtung zu Sebastian Brant und seinem Narrenschiff im Exlibris, in: >Marginalien … Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft im quartus-Verlag, Bucha bei Jena, 228. Heft. 2018/1, S. 34-43.

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In einem launigen Beitrag stellt Heinz Decker im neuesten Heft der „Marginalien“ die Frage „Wo sind die Bücher zu den vielen Exlibris?“

Keinen Geringeren als den Dichterfürsten Goethe, den er zu imaginären exlibristischen Überlegungen animiert, konsultiert Decker für einen weiten gedanklichen Bogen, der ziemlich genau 250 Jahre umspannt, vom radierten Exlibris, das der (noch unfürstliche) 17-Jährige für seine Jugendliebe, das Wirtstöchterlein Käthchen Schönkopf, schuf, über die redundanten Luxus-Exlibris mit reichem Remarquen-Programm der 1910er und ´20er Jahre, bis zu den computergenerierten Blättern der Jetztzeit. Buchgerechtes Exlibris versus Schmuckblatt im Riesenformat; Gebrauchsblätter, die als besitzanzeigende Information tatsächlich in Bücher hineingeklebt werden, wider aufwendig gestaltete Sammlergrafiken. Es ist eine seit Beginn des Exlibris-Sammelns streitbar geführte Diskussion, die offen bleibt. Am Ende seines mit 11 Abbildungen (u.a. von Hermann Bauer, Goethe, Sembera, Soder, Eduard Winkler, Rusachek, Arikan, Federenko und Hieke) versehenen Artikels lässt der Autor den Dichter-Olympier fiktiv soufflieren: „Es werden immer mehr Bücher gedruckt werden als gelesen. Es werden immer mehr Exlibris gefertigt, aber immer weniger in Bücher geklebt.“

− Heinz Decker: Wo sind die Bücher zu den vielen Exlibris?, in: >Marginalien … Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft im quartus-Verlag, Bucha bei Jena, 227. Heft, 2017/4, S. 16-24.

Abbildung: Alfred Soder: Exlibris für Dr. Milton Oszkar Reich, 1913, Radierung

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In einem Aufsatz für die „>Marginalien“ stellt Anke Polenz Exlibris vor, auf denen vier Gedichte von Sarah Kirsch thematisiert werden.

Es sind Blätter von Claudia Berg und Karina Kopczyńska-Janiszewska zu dem Liebesgedicht „Bei den weißen Stiefmütterchen“, Regina Franke und Karina Kopczyńska-Janiszewska zu „Geduld“, Krzysztof Marek Bąk zu „Ich wollte meinen König töten“ und Claudia Berg zu „Anziehung“.

Durch das Aufzeigen von „Zusammenhängen zwischen poetischer Literatur und deren grafischer Umsetzung“ ermuntert die Autorin potenzielle Auftraggeber/innen dazu, eine Grafik „für sich und ´seinen´ [/ihren] Text […] gestalten zu lassen.“

– Anke Polenz: Gedichte von Sarah Kirsch im Exlibris, in: >Marginalien … Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hrsg. von der Pirckheimer-Gesellschaft im quartus-Verlag, Bucha bei Jena, 226. Heft, 2017/3, S. 79-88.

Abbildung: Karina Kopczyńska-Janiszewska: Exlibris für Anke Polenz, (zu: „Geduld“), opus 260, 2014, Tiefdruck auf nichtmetallischer Platte.

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Neues niederländisches Buch über jüdische Exlibris:

Zwei Miniaturbücher – Auswahl von Jugendstil-Exlibris aus dem Museum für Angewandte Künste in Budapest

In zwei jüngst erschienenen Miniaturbüchern wird eine Auswahl an herausragenden Jugendstil-Exlibris aus den Sammlungen des Budapester Museums für Angewandte Künste vorgestellt.

Die Texte stammen von Dr. Hilda Horváth, Abteilungsleiterin im Archiv des Museums.

„Art Nouveau. Bookplates from Hungary“ zeigt 48 Jugendstil-Blätter verschiedener ungarischer Künstler von Faragó bis Aiglon;

„Art Nouveau. Bookplates from all over Europe“ präsentiert 60 Jugendstil-Blätter aus Großbritannien, Österreich (u.a. Wiener Secession), Deutschland, Belgien, Tschechien, Italien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.

Jeder Exlibris-Abbildung gegenüber steht eine knappe Beschreibung der Autorin (in Ungarisch), dazu gibt es eine englische Übersetzung von Charles Kiddle.

Die Bände sind jeweils in einer nummerierten 300er Auflage erschienen und können zum Preis von je 25 EUR (plus Porto) bestellt werden bei: hbelebalassa@gmail.com.

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Katalog zur Ausstellung „Das Kind im Exlibris“ Mönchengladbach

Anlässlich der Ausstellung des Exlibriszentrums der Stadtbibliothek Mönchengladbach in der Stadtteilbibliothek Mönchengladbach-Rheydt (25.06.2017 – 27.08.2017) ist ein kleiner Katalog erschienen.

In der Ausstellung werden 70 Exlibris gezeigt, die unter verschiedenen Schwerpunkten subsumiert sind (Kinder als Entdecker und Abenteurer; Kinder, Fabeln und Märchen; Familienbilder; usw.).

In dem Begleitkatalog mit einem Vorwort von Daniel Theveßen M.A. sind 27 der ausgestellten Blätter abgebildet, u.a. von Zille, Lilien, Héroux, Volkert, Kolb, Kunst, Fingesten, Rieß, van Damme, Jürgens, Benkel, Dietzsch und Fleischmann.

Unser Mitglied Siegfried Bresler hat einen lesenswerten Band über "Lebensstationen" Heinrich Vogelers veröffentlicht:

Siegfried Bresler: Heinrich Vogeler. Lebensstationen, 1. Aufl. 2017, Carl Schünemann Verlag GmbH, Bremen, ISBN 978-3-96047-16-8





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Exlibris von Pablo Picasso für APR (Alexandre Paul Rosenberg)

In seiner Reihe originalgetreuer Faksimile-Editionen hat der Quaternio Verlag Luzern eine Faksimile-Ausgabe des Gebetbuchs der Claude de France (Pierpont Morgan Library, New York, MS M. 1166) veröffentlicht. Das Gebetbuch wurde um 1517 vom „Meister der Claude de France“ aus Tours geschaffen. Die Auflage des im Originalformat von 69 x 49 mm herausgegebenen, in 132 biblischen und Heiligen-Szenen auf 104 Seiten durchgehend mit reichem Bilderschmuck prachtvoll ausgestatteten Bandes ist auf 980 handnummerierte Exemplare limitiert. Geschützt wird das beeindruckende Werk von einem dem Original nachempfundenen roten Samteinband mit vergoldeten Schließen in Form der königlichen Lilie. Die Lieferung des Buches samt eines ausführlichen Begleitkommentars und einer Lupe erfolgt in einer repräsentativen Schmuckkassette aus Leder. Preis: 2.880 € (gültig bis 31.12.2016).

Eine außergewöhnliche Besonderheit des Bandes ist ein als Faksimile eingeklebtes Exlibris von Pablo Picasso, das der Künstler für seinen New Yorker Galeristen Alexandre Paul Rosenberg als Lithografie geschaffen hat.

Rosenberg, der auch Sammler war, erwarb das Gebetbuch der Claude de France Ende der 1970er Jahre von dem Wiener Kunsthändler H.P. Kraus. Er sah es als „Kronjuwel seiner Kollektion“ an. Seine Witwe stiftete es später der Pierpont Morgan Library zum Andenken an ihren Mann. Einige Jahrzehnte lang verwendete die Pariser Galerie Rosenberg die kleinformatige Fensterdarstellung als Signet. Das in wenigen flotten Strichen entworfene Blatt zeigt ein Fenster, davor ein Geländer, und in diesem Geländer die Initialen „APR“.

Abbildungen nach der Faksimile-Edition des Quaternio Verlags Luzern www.faksimile.ch

(H.T.)

ÖEG Jahrbuch 68

Österreichisches Jahrbuch für Exlibris und Gebrauchsgraphik

Band 68 (2013 2014)
Wien: Verl.d.Österr. Exlibris-Ges., [2015]
ISBN 978-3-90500800-8-7

Inhaltsverzeichnis
Heinrich R. Scheffer: Vorwort
Wolfgang Christian Huber: Stift Klosterneuburg 900 Jahre und ein Exlibris
Johannes Diethart: Griechisch und Lateinisch im Exlibris
Karl F. Stock: Jakob Spiegel "im Spiegel der Exlibriswelt".
Heinz Decker: Das Exlibris im 1. Weltkrieg.
Peter Rath: Franz Kubat.
Ulrike Ladnar: Exlibris von Ida Sofia Maly.
Ursula Müksch: Der Radierklub Wiener Künstlerinnen.
Karl F. Stock: Adam von Bartsch als Exlibriskünstler.
Josef Sila: Edith Lutz-Romani.
Wolfgang Hönle: Hildegard Koegler.
Veronika Pfolz: Felix Hochstimm. Das Exlibrisschaffen eines Amateurs.
Jan Svenungsson: "Exlibris, Piktogramm, Signatur.
Ursula Müksch: Nachwort.

Register

Preis: € 35,-- zuzügl. Versandkosten

Bitte, richten Sie die Bestellungen an die Österreichische
Exlibris-Gesellschaft

c/o Peter Rath, A1120 Wien, Edelsinnstraße 66. Tel.: 4300
(0)676 54 15 056; E-Mail: rath.p%aon.at.

www.exlibris-austria.com

In der neuesten Ausgabe der „Wandelhalle für Bücherfreunde“, dem Nachrichtenblatt der Gesellschaft der Bibliophilen, stellt Henry Tauber unter der Rubrik „Aus anderen Gesellschaften“ die Deutsche Exlibris-Gesellschaft vor

Darin gibt der Präsident der DEG einen kurzen Überblick über die Geschichte des 1891 in Berlin gegründeten Vereins und skizziert die parallel dazu verlaufene Entwicklung des Exlibris – von heraldischen Blättern im Kaiserreich über Luxus-Radierungen der 1910er/1920er Jahre und buchgerechten Holzschnitten der 1930er bis 1960er Jahre bis hin zu computergenerierten Grafiken in neuerer Zeit. Sodann weist er auf das bibliophile Jahrbuch der DEG hin und auf die in Form eines Exlibris-Magazins erscheinenden Vereins-Mitteilungen sowie auf die jährlich in einer anderen Stadt Deutschlands veranstalteten Jahrestagungen. Nicht zuletzt stellt er die Funktion der DEG als unterstützende Organisation bei der Anlage einer eigenen bescheidenen Grafiksammlung heraus und unterstreicht ihre vermittelnde Bedeutung bei weltweiten Tauschkontakten und der Förderung junger und noch unbekannter Künstler.

− Henry Tauber: Aus anderen Gesellschaften. Die Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), in: Wandelhalle für Bücherfreunde, Nachrichten der Gesellschaft der Bibliophilen e.V., 2018/Frühjahr, S. 14 f.

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DEG-Tagung 2019

Exlibris des Monats

Juni 2018: Yulia Protsyshyn für Guus Willemsen, „The Core“, 2017, C3+C5+C7/col.

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