September / Oktober 2017

Gestaltung von Eulen-Exlibris in der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg

Initiiert von dem Realschullehrer und Ausbildungsberater für PH-Studierende Rudolf Schaaf gestaltete die letztjährige Klasse 6a an der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes „Eulenmotive auf Exlibris“.

24 der entstandenen Arbeiten sind einzusehen auf der Website der AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg unter: Freunde der AG Eulenschutz.

Eine ausführliche Beschreibung des Unterrichtsprojektes wird 2018 im Kauzbrief 30, Zeitschrift der AG Eulenschutz, erscheinen.

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September 2017

Mosbach: Eine kleine Kunstform füllt zwei Museen
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Mönchengladbach: Rheinlandtaler für Exlibris-Sammler Blum
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Die belgische Exlibris Gesellschaft GRAFIA hat neue Kontaktdaten:

Addresse : Graphia vzw, Bruin de Beerlaan 23, B-9111 Belsele (Sint-Niklaas) Belgium
Website : www.graphiavzw.be
Mail : info.graphiavzw@gmail.com
you can also find us on facebook

Juli 2017

Nachruf auf Sofya Vorontsova

Während der DEG-Jahrestagung 2009 in Wiesbaden zeichnete sie mir das Wort Exlibris auf die Speisekarte, dazu Datum und Ort, begleitet von drei Schlangenlinien, die jeweils in einem kleinen Knäuel enden – die Linienführung dynamisch und energisch, aber zugleich verspielt, zart und fragil. Nun ist die Diplom-Designerin Sofya Vorontsova, selbst zierlich und fragil und doch so zäh und unbeugsam, am 20. Juli, kurz nach ihrem 33. Geburtstag, einem schweren Krebsleiden erlegen.

Geboren am 4. Juli 1984 im russischen Togliatti an der Wolga in der Oblast Samara, war sie das einzige Kind von Aleksey Vorontsov und Tatiana Kaliagina, der Vater künstlerischer Leiter und Chef-Dirigent des Togliatti Symphonieorchesters, die Mutter Pianistin. Musisch und künstlerisch veranlagt, besuchte Sofya nach dem Gymnasium die Staatliche Kunstschule Nr. 1 in ihrer Heimatstadt, studierte dann von 2002 bis 2007 an der Staatlichen Universität für Druckwesen in Moskau und absolvierte von 2007 bis 2009 dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Meisterschülerin von Elke Hopfe. Nebenher hatte sie einen Lehrauftrag an der Moskauer Fachhochschule inne. Seit 2009 arbeitete sie immer wieder in der Offizin des Nürnberger Xylografen Rudolf Rieß, der ihr zum künstlerischen Ziehvater wurde, und schließlich lebte sie als freischaffende Künstlerin in Nürnberg.

Nachdem 2011 ein Hirntumor bei ihr entdeckt worden war, durchlebte und erlitt sie langwierige Chemotherapien und Bestrahlungen, die sie zumindest nach außen hin hartnäckig und stoisch hinnahm, in ihrer trotz der Krankheit stets bescheidenen und zurückhaltenden, positiven und optimistischen Art, getragen von einer Welle der Hilfsbereitschaft seitens befreundeter Künstler und Sammler und unterstützt von weiten Kreisen der Nürnberger und Fürther Bevölkerung. 2015 heiratete sie und lebte zuletzt in Mühldorf am Inn.

Sofya malte in verschiedenen Techniken und aquarellierte, von Fahrten in die Niederlande und nach Spanien brachte sie Ideen zu Reisebildern mit; die bizarren Bauwerke Gaudis und die üppige Mittelmeerfauna inspirierten sie zu gegenstandsfernen Farbenspielen. Sie zeichnete auch und befasste sich mit Druckgrafik. Dabei galt ihre besondere Liebe dem Holzstich. Sie schuf Buch-Illustrationen und grafische Folgen, zu E.T.A. Hoffmann und Molière und zu russischen Märchen und Fabeln. Und sie war eine Exlibris-Künstlerin mit einem Gesamt-Oeuvre von mindestens 58 Blättern – auch theoretisch befasste sie sich mit dem Bucheignerzeichen: In Moskau schrieb sie an einer Arbeit über Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. Sofya nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet.

In den meisten ihrer Exlibris führte sie die Linien schwungvoll und dynamisch, scheinbar spontan gekrümmt oder aufgesplittet, auch gebündelt. Die Flächen sind oft amorph und kaum bestimmbar, umfassen und überlappen sich in komplizierten Kurven und fließen schon mal in Linien aus. Linien und Flächen konvergieren, durchdringen und überschneiden sich. Wenn sie Farbe benutzt, geschieht es zumeist auf eine lyrisch-dekorative Weise. Ihre Motive waren historische und kunsthistorische Reminiszenzen, Anklänge an Musik und Literatur, Darstellungen aus Sagen und Legenden (wie die Sebaldus-Legende auf dem Exlibris für Manfred Baumüller) und Fantasiebilder (wie das Carpe-Diem-Schaukelpferd für Helge Larsen). Dank ihrer liebenswerten Persönlichkeit und ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Werke wird die viel zu früh Verstorbene den Freunden und Sammlern unvergessen bleiben.

(Henry Tauber)

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Obituary for Sofya Vorontsova

During the DEG-Meeting 2009 in Wiesbaden she drew the word ex libris on the menu, accompanied by place and date and three sinuous lines ending in a little knot – the lines dynamic and forceful, but also playful, tender and fragile. The graduated designer Sofya Vorontsova, herself petite and fragile and yet tough and rigid, now succumbed her severe cancer disease on 20. July shortly after her 33rd birthday.

Born on July, 4, 1984 in the Russian Togliatti on the Volga in the Oblast Samara, she was the only child of Aleksey Vorontsov and Tatiana Kaliagina. Her father was director and chief conductor of the Togliatti symphony orchestra, her mother a pianist. Gifted in music and the fine arts, Sofya after finishing highschool attended the State Art School Nr. 1 in her hometown, then from 2002 to 2007 she studied at the State University for Printing in Moscow, and with the help of a scholarship of the Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) she then studied from 2007-2009 at the College of Fine Arts, Dresden, as master student of Else Hopfe. Additionally she taught at the Moscow College of Applied Art. Since 2009 she worked at times in the printing shop of the Nuremberg xylographer Rudolf Rieß who became her artistic mentor. Finally she lived as freelance artist in Nuremberg.

After in 2011 a tumor had been discovered in her brain she suffered long periods of chemotherapy and irradiation, which she bore – at least externally – tenaciously and stoically in her always modest and reticent, positive and optimistic way of thinking. A wave of helpfulness by artist friends and collectors carried her and large groups of the Nuremburg and Fürth population supported her. In 2015 she married, her last home was in Mühldorf on the Inn.

Sofya painted in different techniques and made water colors. From her journeys to the Netherlands and Spain she brought back ideas for travel pictures. Gaudi’s bizarre buildings and the voluptuous Mediterranean fauna inspired her play of colors, distant from concrete objects. She drew pictures, too, and occupied herself with print graphics. Her special favorite was the woodcut. She created book illustrations and graphic series on E.T.A. Hoffmann and Molière and Russian fairytales and fables. And she was a bookplate artist with an oeuvre of at least 58 plates. She also worked on the theory of bookplates. In Moscow she was working on a book on Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. (Woodcut bookplates of the 20th century. Structures of composition and special forms of artistic expression). Sofya participated in many exhibitions and won many awards.

In most of her bookplates we find bold and dynamic swinging lines, seemingly spontaneous, curving, split up, bunched. The planes often are amorphous, hardly determinable, overlapping in complex curves, occasionally they end in lines. Lines and planes converge, permeate and overlap each other. When she uses color she does so mostly in a lyrical-decorative way. Her motifs were reminiscences from history and the history of art, allusions to music and literature, presentations from sagas and legends (like the Sebald legend on the bookplate for Manfred Baumüller) and images drawn from her fantasy (like the Carpe-diem rocking-horse for Helge Larsen).

Thanks to her amiable personality and her extraordinary art work, Sofya, who passed away far too early, will remain unforgotten by friends and collectors.

(Übersetzung von Heinz Decker)


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Mai 2017

Dies sind die Preisträger des Exlibris-Wettbewerbs der DEG 2017

(gewählt am 30.04.2017 anlässlich der DEG-Jahrestagung in Paderborn)

1. Preis

Ivan Rusachek für Alexander Kerrutt, „Vanitas“, Radierung, 130 x 130 mm

2. Preis

Frank Eißner für Manfred Baumüller, „Gespenst von Canterville“, Holzschnitt, verlorene Form, 156 x 102 mm

3. Preis

Andreas Raub für Wolfgang Fiedler, „Berlin-Rudow“, Radierung, 120 x 98 mm

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April 2017

Verleihung der Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 
an Klaus Thoms

Auf der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft in Paderborn verlieh der Vorstand der DEG Klaus Thoms die Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017. Geehrt wurde damit der langjährige Präsident (2012 – 2016) und Vizepräsident (1990 – 2012) des Vereins. 
In seiner Laudatio ging der derzeitige DEG-Präsident Henry Tauber in launiger Weise auf den beruflichen Werdegang des studierten Psychologen und Psychotherapeuten ein und zeichnete Stationen aus seinem beruflichen Leben als Leiter psychologischer Beratungsstellen am Niederrhein und als nebenamtlicher Lehrer an einer Fach
schule für Heilpädagogik nach. 
Darüber hinaus erzählte Tauber von den Hobbies des Geehrten: der Liebe zur Musik, z.B. dem Singen im Chor (das er gemeinsam mit seiner Frau Heidi Thoms pflegt), dem Reisen (auch dies gemeinsam mit seiner Frau), vor allem nach Amerika und insbesondere Afrika, und der Mitgründung und ausgiebigen Vorstandstätigkeit im Kunstverein Gelderland, den Klaus Thoms von 2008 bis 2010 leitete. 
Als Liebhaber von Kultur und Kunst kam der Geehrte auch zum Exlibris und trat 1981 in die Deutsche Exlibris-Gesellschaft ein, in der er sich in leitenden Positionen hervortat – „mit außerordentlichem Einsatz und souverän“, so Tauber, „stets unaufgeregt und verbindlich“ und „natürlich auch als Exlibris-Sammler, Auftraggeber und darüber hinaus selbst als Exlibris-Schaffender“. 
Thoms trat als Autor einer Reihe hochinteressanter Aufsätze für das DEG-Jahrbuch in Erscheinung und bereitete in diesem Zusammenhang verschiedenste Themenbereiche, die auf Exlibris vorkommen, aus kulturgeschichtlicher Sicht auf: Da ging es um Karikaturen-Exlibris, apotropäische Darstellungen auf Exlibris(Abwehr von Unheil), um Medusa, Pegasus, Tanz, Brot, Masken, Fenster, Wasser und, erst jüngst, im Jahrbuch 2017, die sieben Todsünden auf Exlibris. 
Sodann ging der Präsident näher auf die Funktion seines Vorgängers als verantwortlicher Redakteur der „Mitteilungen“ ein: „In 25 Jahren hast Du 71 Ausgaben der DEG-Mitteilungen redigiert, die Du von einem mehr oder weniger ´reinen´ Mitteilungsblatt zu einer Art Magazin gemacht hast, 71 Hefte mit insgesamt 1.932 Seiten; anfangs waren es 16 Seiten pro Nummer, bei drei Heften jährlich (bis auf eine Ausnahme 2001), ab 2014 erscheinen zwei Hefte jährlich, allerdings mit durchschnittlich jeweils 40 Seiten. Redigiert hast Du Aufsätze und Leserbriefe, Tagungs- und Ausstellungsberichte, Bildbetrachtungen und Werklisten, Künstler- und Sammlervorstellungen, Biografisches und Nachrufe, Rezensionen und eigentliche Vereinsmitteilungen, z.B. aus dem Archiv.“ 
„Wenn jemand“, so Tauber weiter, „25 Jahre lang eine solche Tätigkeit sozusagen ganzherzig ausübt, liegt es nahe, ihm sehr zu wünschen, dass er diese Tätigkeit auch weiterhin wahrnimmt, um vielleicht 30 Jahre oder auch noch mehr vollzukriegen. Und so setzen wir auf Dich, lieber Klaus, dass Du uns noch so lange, wie es Dir möglich ist und Freude macht, als Redakteur der Mitteilungen und als Verfasser geistreicher Exlibris-Aufsätze erhalten bleibst.“ 
Unter großem Beifall nahm Thoms schließlich aus den Händen des Präsidenten die von dem im letzten Jahr gestorbenen Oswin Volkamer gravierte Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 entgegen, zusammen mit der kalligrafisch prächtig gestalteten Urkunde von Joke van den Brandt.

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März 2017

Mag. Eva-Maria Wimmer zum Ehrenmitglied der ÖEG ernannt

Anlässlich ihrer Hauptversammlung im März 2017 hat die Österreichische Exlibris-Gesellschaft Frau Mag. Eva-Maria Wimmer die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Insbesondere als langjährige Kassiererin (23 Jahre, seit 1994) und Organisatorin von insgesamt neun, inzwischen legendär gewordenen Exlibris-Treffen in Steyr hat sie sich in besonderem Maße um die ÖEG und das Exlibris verdient gemacht. Als Sammlerin, Auftraggeberin und Tauschpartnerin nahm sie an vielen Tagungen teil, auch innerhalb der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, und tat sich dabei mit zahlreichen ausnehmend qualitätvollen Blättern hervor. Die DEG, deren Mitglied Frau Wimmer gleichfalls seit vielen Jahren ist, gratuliert ganz herzlich!

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Jahrestagung der Deutschen Exlibris Gesellschaft e.V. 2018 in Wurzbach/Schloß Burgk

Einladung zur Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. vom 26. April 2018 bis zum 29. April 2018 in Wurzbach nahe Schloß Burgk.

Die Mitarbeiter von Schloß Burgk freuen sich, auch im Jahr 2018 – dann zum fünften Mal − die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft ausrichten zu können.

Schloß Burgk an der Saale ist die älteste und größte Schloßanlage des Thüringer Oberlandes. Stilistisch von der Gotik bis zum Rokoko geprägt, ist die einstige Reußische Residenz, später Jagd- und Sommerschloß der Fürsten Reuß älterer Linie, kein vollkommenes Denkmal einer Zeit, sondern − Baukörper wie Innenausstattung − Ergebnis (bau)künstlerischer Leistungen verschiedener Epochen. Angefangen bei den eindrucksvollen Wehranlagen des späten Mittelalters, über die spätbarocke Anlage des Sophien-Parks, der im Stil des Rokoko gestalteten Wohnräume bis hin zu den im Geschmack des Historismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts renovierten Räumen erklärt sich die Geschichte der Kunst am Beispiel einer kleinen und an Zerwürfnissen reichen Herrschaftsgeschichte.


Mit Eröffnung des Museums am 1. Juni 1952 wurde das Eigentum an Schloß Burgk auf den Landkreis übertragen, das Museum wird in seiner Trägerschaft geführt.

Seither entwickelte sich das Schloß Burgk vielbesucht zu einem der wichtigsten Kulturträger Ostthüringens und zählt zu den schönsten Schlössern des Freistaates. Neben den reich ausgestatteten Innenräumen, wie Rittersaal, Weiße Zimmer, Speisesaal und Prunkzimmer, sind wechselnde Sonderausstellungen zu einer wichtigen Bereicherung der Museumsarbeit geworden. Diese machen, wie zahlreiche Konzerte, Vorträge und andere Veranstaltungen, das Museum nicht nur für Besucher aus allen Bundesländern und zunehmend dem europäischen Ausland attraktiv, sondern auch für einen Stamm wiederkehrender Besucher.


Schloß Burgk beherbergt drei bedeutende Sammlungen, die dem Buch verpflichtet sind und für graphische Studien sowie wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung stehen: Exlibris-Sammlung, Sammlung Künstlerbücher und originalgraphische Zeitschriften, Bibliothek.

Mit mehr als 80.000 Blättern ist die Exlibris-Sammlung die größte Spezialsammlung des Museums und eine der großen Europas in öffentlicher Hand. Sie vereint heute Blätter aus sechs Jahrhunderten, gearbeitet von über 5.000 Künstlern aus mehr als 60 Ländern. In zahlreichen Ausstellungen im Museum selbst sowie über Leihgaben an andere Häuser wird die Sammlung der Öffentlichkeit regelmäßig vorgestellt.

Für die Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft 2018 steht uns wieder das „Aparthotel Am Rennsteig“ in Wurzbach zur Verfügung. Wie gehabt, wird es wieder einen Ausflug nach Burgk geben.

Das „Aparthotel Am Rennsteig“ bietet neben kostengünstigen – inzwischen durchweg sanierten und modernisierten − Zimmern auch ausreichend Räume für den Tausch, für Künstler, Antiquariate, die Mitgliederversammlung, die Ausstellung des Wettbewerbes sowie zum gemütlichen Beisammensein.

Die wiederholte Ausrichtung der Tagung wird uns und Ihnen einiges erleichtern – Sie kennen den Ort und wir Sie und Ihre Wünsche. Bewährtes wird beibehalten – Tagungsbüro ab Donnerstag, 26. April, Bereitstellung der Tauschräume ebenfalls ab Donnerstag. Für nichttauschende PartnerInnen wird ein gesondertes Programm organisiert.

Für alle, die noch nicht an einer Tagung in Wurzbach teilgenommen haben, einige Informationen zum Austragungsort: Die Stadt Wurzbach liegt im Süden des Naturparks "Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale" idyllisch am Nordhang des Frankenwaldes in einer Höhenlage von 500 bis 725 über NN. Tiefe Fichtenwälder umgeben das Tal, dessen Häuser mit dem "Blauen Gold", dem Schiefer, gedeckt sind. Wurzbach ist ein beliebtes Ausflugsziel, ca. 120 km ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die Natur der reizvollen Mittelgebirgslandschaft zu genießen. Einer der bedeutendsten europäischen Fernwanderwege − der Rennsteig − führt durch die Gemarkung von Wurzbach, ebenso der Saale-Orla-Wanderweg.

Tagungszeitraum:Donnerstag, 26. April 2018 bis Sonntag, 29. April 2018


Tagungshotel:
Aparthotel „Am Rennsteig“ Wurzbach

Oßlaberg 6

07343 Wurzbach/Thüringen

Telefon: +49/ (0)36652-40-0 Telefax: +49/ (0)36652-40-777

Internet: www.am-rennsteig.de

Email: hotel@am-rennsteig.de

Preis pro Person

im Doppelzimmer: Euro 44,00 pro Tag

Doppelzimmer zur Einzelnutzung: Euro 56,00 pro Tag

Incl. Frühstück, Nutzung der Freizeiteinrichtungen des Hotels sowie Hotelparkplatz. Bei Buchung unbedingt Kennwort „DEG-Jahrestagung 2018“ angeben.

In der Umgebung von Wurzbach gibt es weitere Gasthöfe, Ferienwohnungen, kleine Hotels.

Bitte wenden Sie sich an

− Tourist-Info Wurzbach, Leutenberger Str. 10, 07343 Wurzbach, Tel. 036652 3040,

E-Mail: stadt-wurzbach@wurzbach.de

−Tourist-Info Bad Lobenstein, Graben 18, 07356 Bad Lobenstein, Tel. 036651 2543

E-Mail: stadtinfo@bad-lobenstein.de

− Museum Schloß Burgk, Ortsstr. 17, 07907 Burgk/Saale, Tel.: 03663 400119,

E-Mail: museum@schloss-burgk.de


Tagungsprogramm

Donnerstag, 26. April 2018

Tagungsbüro von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

11.00 bis 22.00 Uhr Tauschräume im Hotel geöffnet

Freitag, 27. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

Tauschräume von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet

Vorstandssitzung

17.30 Uhr Abfahrt nach Schloß Burgk (individuell oder mit Bussen)

18.30 Uhr Eröffnung der Jahrestagung der DEG durch den Präsidenten und die Museumsleitung, Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellungen; Orgelkonzert

20.00 Uhr Rückfahrt, ab 20.30 Uhr Grillabend sowie gemütliches Beisammensein im Hotel

Samstag, 28. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet

Tauschräume ab 9.00 Uhr geöffnet

Jahreshauptversammlung im Hotel

20.00 Uhr Festessen

Sonntag, 29. April 2018

Tagungsbüro von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet

Tauschräume von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet

Abreise

Exlibris-Ausstellungen zur Jahrestagung 2018

Widerhall: Industrialisierung, Arbeit und soziale Bewegungen im Exlibris (Museum Schloß Burgk)

Meins! Die besten Exlibris aus dem Wettbewerb an Thüringer Schulen (Museum Schloß Burgk)

Vom Stein. Originallithographische Exlibris (Kunsthaus Müller – Museum für Steindruck, Wurzbach)

"DEG-Wettbewerb für Exlibris und Gelegenheitsgrafik" („Aparthotel Am Rennsteig“ Wurzbach)


Tagungsgebühren

DEG-Mitglieder und tauschende Partnermitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, Grillabend (ohne Getränke), Festessen (ohne Getränke) 85,00 Euro

Nichtmitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, Grillabend (ohne Getränke), Festessen (ohne Getränke) 106,00 Euro

nicht tauschende Partner 45,00 Euro

mit Grillabend (ohne Getränke) und Festessen (ohne Getränke), ohne Tagungsunterlagen

Non-members

with barbecue (without beverages) and dinner (without beverages), without congress materials

Tageskarten für DEG-Mitglieder

inkl. aller Tagungsunterlagen, ohne Grillabend und Festessen 28,00 Euro

Tageskarten für Nichtmitglieder/Gäste

inkl. aller Tagungsunterlagen, ohne Grillabend und Festessen 35,00 Euro

Tische für Künstler und Antiquare (verpflichtend für Präsentation)

DEG-Mitglieder 28,00 Euro/Tisch

Nichtmitglieder/Gäste 35,00 Euro/Tisch

Busshuttle nach Burgk (Bezahlung erfolgt vor Ort)


Anmeldung:

Bitte melden Sie sich bis spätestens 28. Februar 2018 an:

Museum Schloß Burgk

Ortsstr. 17

07907 Burgk/Saale

Tel.+49 (0)3663 400119, E-Mail: museum@schloss-burgk.de

Ansprechpartner/Organisation, Betreuung, Finanzen:

Sabine Schemmrich | s.schemmrich@schloss-burgk.de

Julia Weiß| j.weiss@schloss-burgk.de

Elfie Opel | e.opel@schloss-burgk.de

Bezahlung:

Die Bezahlung der Tagungsgebühren sollte mit der Anmeldung erfolgen, spätestens bis zum 28. Februar 2018.

Bei späteren Zahlungseingängen behalten wir uns einen Aufschlag von 10 Euro vor.


Konto: Landratsamt Saale-Orla-Kreis

IBAN: DE58 8305 0505 0000 0061 14

BIC: HELADEF1SOK

Tagungsteilnehmer, die nicht zum SEPA-Raum gehören, können im Tagungsbüro bar bezahlen.


Lithographiekurs im Kunsthaus Müller – Museum für Steindruck, Wurzbach

Seit mehr als 30 Jahren widmen sich Bärbel und Christian Müller der Kunst und dem Handwerk, zunächst in Leipzig, seit 2005 in Wurzbach. Die Steindruckwerkstatt besteht seit 1986 als Meisterbetrieb im Handwerk: Hier druckt der Hausherr u.a. für bzw. Blätter von Günther Grass, Armin Müller-Stahl, Udo Lindenberg u.v.a.m. Die Werkstatt steht Künstlern, Galerien und Verlagen zur Verfügung. Zur Exlibris-Tagung öffnet Christian Müller für Interessierte seine Räume und lädt zu einem Lithographiekurs ein.
Verbindliche Anmeldung bis spätestens 23. März 2018 über Museum Schloß Burgk, Bezahlung vor Ort, Teilnehmer max. 10
Freitag, 27. April 2017: 10 bis 13 Uhr, bei Bedarf auch zusätzlich am Nachmittag
Kosten: (Stein, Materialien, Anleitung und Betreuung): 75 Euro/Person, Abzug: 4 Euro/Blatt

Bei entsprechender Nachfrage kann auch am Samstag, 28. April 2017, ein weiterer Kurs organisiert werden.

„Ich wandre ja so gerne…“

Samstag, 28. April 2017: geführte Wanderung auf dem Rennsteig

Verbindliche Anmeldung bis spätestens 23. März 2018 über Museum Schloß Burgk, Bezahlung vor Ort

Die reizvolle Landschaft des Rennsteig-Saalelandes bietet neben zahlreichen Ausflugszielen auch die Möglichkeit für Erholung, Wellness, Entspannung wie auch aktive Bewegung in einer nahezu unberührten Landschaft. Wenn Sie ihren Aufenthalt in unserer Region nicht nur auf den Tagungszeitraum beschränken möchten, senden wir Ihnen gern weiterführendes Infomaterial zu.

22.09. – 24.09.2017
Österreichische Exlibris-Gesellschaft (ÖEG), Jahrestagung in Mauerbach bei Wien

26.04. – 29.04.2018
Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), Jahrestagung in Wurzbach/Schloss Burgk

28.08. – 02.09.2018
FISAE-Kongress in Prag (Tschechische Republik)
Anmeldeformular /Programmhinweise

05.10. − 06.10.2018
Schweizerischer Exlibris Club (SELC), Jubiläumstagung (= 50 Jahre SELC) in Solothurn

12.08. – 18.08.2020
FISAE-Kongress in Cambridge (Großbritannien)

Xylografie-Ausstellung mit Werken von Gianfranco Schialvino und Gianni Verna vom 8. Oktober 2017 bis 8. Januar 2018 in der Villa Della Regina in Turin

C O M U N I C A T O S T A M P A
VILLA DELLA REGINA - TORINO
MIRA VITIUM NATURA
XILOGRAFIE di SCHIALVINO & VERNA
dall’8 ottobr e 2017 all’8 gennaio 2018

Lo Stato promuove interventi di ripristino, recupero, manutenzione e salvaguardia dei vigneti delle aree soggette a rischio di dissesto idrogeologico o aventi particolare pregio paesaggistico, storico e ambientale, di seguito denominati “vigneti eroici o storici”
Questa dichiarazione di princìpi si trova all’inizio della legge del 2016 (n. 238) che disciplina in Italia la coltivazione della vite e la produzione e commercio del vino. Il vigneto reimpiantato ben prima a Villa della Regina, dove si vendemmia dal 2009, è certamente un vigneto storico, ma senza dubbio anche un vigneto eroico: uno dei pochissimi in Europa a fiorire in area urbana, come il Clos Montmartre di Parigi,con cui è gemellato dal 2013. Gli altri pochi vigneti che resistono all’interno delle città di oggi sono quelli situati in parchi storici (Schönbrunn, gemellato con la Villa dal 2016), oppure i residui filari dei conventi,come quello alle pendici della Certosa di San Martino a Napoli, o altri nascosti in giardini privati. Pochi spazi di produzione ma anche di bellezza e di respiro che resistono al feroce consumo di suolo dell’Italia del dopoguerra.
I pochi dipinti e le tante incisioni che dal Seicento ritraggono Villa della Regina la rappresentano sempre in armoniosa unione con gli spazi coltivati che la circondano, e vista dalla parte della città. Solo dall’Ottocento alcuni raffinati vedutisti propongono la visione verso Torino: ed è questo il punto di vista che Schialvino e Verna, che da tempo lavorano sul tema delle vigne, hanno scelto per le matrici realizzate per questa mostra.
«Dove si cammina fra i pampini, fra gli acini, fra i tralci con le mani dietro la schiena, si parla alla terra, la terra che è tutto, alveo, utero, tana, trincea, viscera... Una flânerie filosofica, meditando un gemellaggio magico, ma estraneo a qualsivoglia occultismo se è vero che risplende «in vino veritas». Il Vigneto Reale di Villa della Regina (il nettare color rosso rubino, profumo di ciliegia, lampone e frutta matura, sapore secco, avvolgente), il parigino, pittorico «Clos Montmartre», il viennese, settecentesco,barocco Lisenpfennig di Schönbrunn ...
Di Bacco in Bacco. Bacco di città e Bacco di campagna. Dalle Langhe che pavesianamente non si perdono (se un viaggio può, e può, muovere dal Piemonte, tale l’indigeno blasone) alla torinese Villa della Regina, in capo alla via dove Roberto Longhi scoprirà Enrico Reycend. La dimora del Cardinal Maurizio».
(Bruno Quaranta)

VILLA DELLA REGINA
Inaugurazione domenica 8 ottobre alle ore 17,30
VILLA DELLA REGINA
Strada Comunale Santa Margherita 79
TORINO

Zur Ausstellung ist ein 80-seitiger Katalog mit Texten von Alessandra Guerrini und Bruno Quaranta erschienen.

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Doppelausstellung:
„Charme der kleinen Form – Exlibriskunst“ vom 12. September bis
1. November 2017 im Stadtmuseum Mosbach
und „Eduard Winkler (1884 bis 1978) – Das graphische Werk“ vom
17. September bis 5. November 2017 im Heimatmuseum Neckarelz

Beide Ausstellungen wurden konzipiert und realisiert von unserem Mitglied Dr. Karsten Weber (einem Großneffen Eduard Winklers).
Dr. Weber hält dazu zwei Vorträge: „ Exlibris International“ am 11.10.2017, 17 Uhr, im Stadtmuseum Mosbach, und „Eduard Winkler, Exlibris-Künstler“ am 18.10.2017, 17 Uhr, im Heimatmuseum Neckarelz.

(Abb. rechts: Emil Orlik: Exlibris für den Münchner Hofschauspieler Mathieu Lützenkirchen, um 1898, Holzschnitt, 64 x 50 mm)

Ausstellungsflyer:
http://www.mosbach.de/mosmedia/Downloads/Kultur_Tourismus/Stadtmuseum/Veranstaltungen+Museum/Museum_SA_2017_3_ExLibris.pdf

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Joseph-Sattler-Ausstellung bis 28. Januar 2018 in Schrobenhausen

Wir weisen auf eine bedeutende Ausstellung zum Exlibriswerk von Joseph Sattler im Lenbachhaus in Schrobenhausen hin. Die Ausstellung wird bis 28. Januar gezeigt. S. Bericht unter: http://www.donaukurier.de/nachrichten/kultur/Schrobenhausen-Wegbereiter-des-Jugendstils;art598,3476547

(Heinz Decker)

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Internationaler Exlibris-Wettbewerb in Litauen

We kindly invite painters and little graphic artists from the Germany to participate in the INTERNATIONAL EXLIBRIS COMPETITION. Please share information about competition.

In 2018 Lithuania will commemorate the centenary of the Restoration of the State of Lithuania. On February 16, 1918, the Council of Lithuania signed a document proclaiming the restoration of an independent State of Lithuania.

Povilas Višinskis Šiauliai County Public Library, which has been actively maintaining and promoting bookplates for two decades now, striving to meaningfully honour the centenary of the occasion and paying tribute to the country’s prominent personalities and state institutions, is launching an international bookplate competition „EX LIBRIS. RESTORED LITHUANIA 100“.

We kindly invite all artists from all over the world to create bookplates, dedicated to the State of Lithuania, its outstanding personalities and state organisations.

Participants have to submit 3 seals of every printed and autographed bookplate. Bookplates for the Competition have to be sent before December 15, 2017 to the following address:

International EX LIBRIS competition

Povilas Visinskis Siauliai County Public Library

Ausros av. 62

LT-76235 Siauliai

Lithuania

The international Jury will evaluate entries submitted to the competition and qualify the best of them to the exhibition and awards and prizes, issued by different sponsors and organisations, as well as with valuable presents and diplomas.

The catalogue will be issued in 2018. The participants of the competition will get a catalogue for free.

To view the regulations and the organizer, please visit the websites:

https://savblt.wixsite.com/exlibris/copy-of-nuostatai

https://issuu.com/savbbiblioteka/docs/vis__inskio_biblioteka_galutinis

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Einladung zum DEG – Wettbewerb anlässlich der Jahrestagung 2018 in Wurzbach

>> Weitere Informationen (deutsch)<<

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>> More information (russian) <<

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Ausschreibung eines Exlibris-Wettbewerbs zum Thema "Hongkongs Rückkehr zu China"

1. Please show your interest and register by reply the following email address:

hkexlibris@gmail.com OR directly mail your reply letter to us.

2. After application, please send 3-5 sets of work, each in 3 copies of the original and physical art pieces and send to us the following address, (for the exhibition, production of the big book and kept by the Hong Kong Ex-Libris Association purposes. Please note that insufficient of copies in provision may affect participation)

3. We need your biography information (within 150 words) plus your updated contact information such as the email address, mailing address, telephone no.

4. Deadline for all information and material to us on or before 31 May 2017

Die hier aufgelisteten Termine von Tagungen, Ausstellungen , Vorträgen etc. erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch zeichnen wir verantwortlich - trotz Bemühens um korrekte Recherche - für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich.

Bitte teilen Sie uns eventuell anstehende Termine so früh wie möglich mit, damit sie hier veröffentlicht werden! Zum Melden von Tagungen, Ausstellungen oder Wettbewerben bitte hier klicken.

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