Mai 2018

Webmaster

Vor mehr als zwölf Jahren - oder einem Achteljahrhundert (!) - richtete Gregor Dahmen die Homepage der DEG ein und hat sie seitdem sukzessive weiter aufgebaut und vorbildlich betreut.
Nun hat Herr Dahmen aus persönlichen Gründen (insbesondere wegen starker beruflicher Belastung) um seine Entbindung vom Amt des Webmasters gebeten, und selbstverständlich hat der Vorstand seiner Bitte entsprochen.
Wir sagen ihm ganz herzlichen Dank für seinen langjährigen Einsatz!
Und wir freuen uns, dass er weiterhin dem Beirat der DEG angehören wird, als dessen Mitglied er sich schon seit mehreren Jahren mit stets konstruktiven Vorschlägen und wertvollen Hinweisen tatkräftig eingebracht hat!

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Joke van den Brandt: Urkunde an Susanne Theumer für den 1. Preis in der Kategorie "Beste Künstlerin / Bester Künstler"

April 2018

Vom 26.04. bis 29.04. fand die DEG-Jahrestagung 2018 diesmal in Wurzbach statt, zum nunmehr schon fünften Mal in unmittelbarer Nähe zu Schloss Burgk, das eine der größten Exlibris-Sammlungen in öffentlicher Hand besitzt.

Einer der Höhepunkte des Treffens, zu dem rund 150 TeilnehmerInnen aus 15 Ländern angereist waren (die weitesten Wege nahmen ExlibrisfreundInnen aus China und den USA auf sich) war die Preisverleihung bei dem von der DEG ausgeschriebenen Wettbewerb für Exlibris und Gelegenheitsgrafik.

Dabei ging der mit 300 EUR dotierte 1. Preis der Jury für den besten Künstler / die beste Künstlerin an die Deutsche Susanne Theumer.
Platz 2 (200 EUR) ging an Yulia Protsyshyn aus der Ukraine und Platz 3 (100 EUR) an Norbert Salzwedel aus Deutschland.

Susanne Theumer: Geburtstagsgrafik für Wolfgang Wissing, 2017

Yulia Protsyshyn: Exlibris für Guus Willemsen, 2017

Den Publikumspreis für das beste Exlibris (200 EUR) gewann Yulia Protsyshyn mit einem Exlibris für den niederländischen Sammler Guus Willemsen.

Norbert Salzwedel: Eigen-PF-Grafik, 2017

Den Preis des Publikums für die beste Gelegenheitsgrafik gewann Norbert Salzwedel mit einem PF-Eigenblatt.

Die Urkunden für die insgesamt fünf Preise wurden zum wiederholten Male von der belgischen Autorin und Kalligrafin Joke van den Brandt gestaltet. Die Namen fügte der deutsche Künstler Andreas Raub ein.

Joke van den Brandt: Urkunde an Klaus Rödel für 50-jährige DEG-Mitgliedschaft

Erstmals verlieh die DEG langjährigen Mitgliedern als Dank und Anerkennung eine – gleichfalls von Joke van den Brandt gestaltete – Urkunde.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der DEG Klaus Rödel aus Dänemark,
für 45 Jahre Paul G. Becker,
für 44 Jahre Helga Lange,
für 43 Jahre Prof. Dr. Werner G. Daniel,
für 42 Jahre Dr. Ulrich Daniel,
für 41 Jahre Klaus Stiebeling,
für je 40 Jahre Dr. Gernot Blum, Otto Renner und Siegmund Sos.

Künftig wird die Urkunde jedem/jeder verliehen, der/die auf eine 40-jährige Mitgliedschaft in der DEG zurückblicken kann.

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Willy Braspennincx: Eigenexlibris, 1985, Siebdruck

März 2018

Willy Braspennincx gestorben

Am 31. März 2018 verstarb in seinem 71. Lebensjahr unser langjähriges belgisches Künstlermitglied Willy Braspennincx.
Braspennincx studierte am Technikum in Antwerpen u.a. bei Frank-Ivo Van Damme und Antoon Vermeylen.und schuf seit 1982 eine große Anzahl von Exlibris, insbesondere als Siebdrucke. 2015 ging er - aus gesundheitlichen Gründen - zu digitalen Herstellungsverfahren über.

R.I.P.

Ottmar Premstaller in Bad Bramstedt, 2015

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Dr. Ottmar Premstaller

Am 18. März 2018 ist das Ehrenmitglied der Deutschen Exlibris-Gesellschaft Dr. Ottmar Premstaller im 92. Lebensjahr verstorben.
Wir verneigen uns vor einer großen Künstler- und Sammlerpersönlichkeit.

Ottmar Premstaller wurde am 25. Januar 1927 geboren. Kindheit und Jugend verliefen nicht immer unter glücklichen Verhältnissen. So wurde seine Gymnasialklasse 1943 eingezogen, und er musste als Flakhelfer Dienst tun. Nach dem Krieg absolvierte er in Linz einen "Abschlußkurs" zur Erlangung der Matura. Das war mit etlichen Problemen verbunden, denn sein oberösterreichischer Wohnort St. Georgen lag im sowjetisch besetzten Teil, Linz dagegen im amerikanischen Sektor.
Von 1947 bis 1953 studierte er an der Tierärztlichen Hochschule in Wien und übernahm danach die veterinärmedizinische Praxis des Vaters. Bis 1988 übte er den Beruf des Tierarztes aus.
Bereits in seinem ersten Wiener Studienjahr wurde Ottmar Premstaller Mitglied der Österreichischen Exlibris-Gesellschaft. 1993 übernahm er dann gar den Vorsitz der ÖEG. Er war über Jahre für die Jahrbücher verantwortlich und redigierte die "Mitteilungen" der Gesellschaft. Man ehrte ihn schließlich mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten (2002).
1980 organisierte er den FISAE-Kongress in Linz und 2004 in Wels. Besonders letzterer wird vielen Sammlern wegen der vorzüglichen Bedingungen und der ausgezeichneten Organisation noch in bester Erinnerung sein.
Mitglied der DEG wurde Ottmar Premstaller vor 67 Jahren. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt und ist Träger der Walter-von-Zur-Westen-Medaille.

Ottmar Premstaller: Exlibris für Christian Kalt, 1994, Linolschnitt in 2 Farben

Premstaller beschäftigte sich seit den späten 40er Jahren auch mit dem Gestalten von Exlibris. Er benutzte dazu Rasierklingen, die er sich für seine Zwecke passend zerbrach. 1964 erwarb er eine Tiegelpresse, bald danach weitere Lettern, und er begann, im Keller seines Hauses zu drucken.
Ottmar Premstaller schuf über 1000 Exlibris, alle im kleinen, buchgerechten Format. Schon die frühen Arbeiten aus den späten 50er und frühen 60er Jahren lassen ein stilistisches Credo erkennen, das der Künstler sein Leben lang praktiziert hat. In diese Feststellung eingeschlossen ist natürlich die Tatsache, dass parallel dazu eine Entwicklung der Bildsprache im Sinne einer Verknappung und Präzisierung des Strichs zu beobachten ist.
1968 erschien ein erster Gedichtband, der dann den Startschuss für die St. Georgs Presse bildete. Die Bibliographie der Reihe umfasst rund 200 Editionen. Da einige Bücher in 2. Auflage vorliegen, kommt man bei überschlägiger Hochrechnung auf fast 50 000 Bücher!
Drei große Ausstellungen seines Werks sollen hier genannt werden:
2007 auf Schloss Burgk, 2009 im dänischen Frederikshavn und 2010 in Pettenbach (Österreich).
Von den zahlreichen Ehrungen, die Dr. Ottmar Premstaller erhielt, sei hier nur stellvertretend für alle die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich genannt.

Ottmar Premstaller: Exlibris für Dr. Peter Labuhn, 2007, Linolschnitt in 2 Farben

Der Künstler war ein ruhiger, bescheidener und warmherziger Mensch. Der täglichen Mühsal des Lebens begegnete er mit sachlicher Distanz. Man konnte ihn gelegentlich um seine positive Lebenshaltung, seine Sicht auf die Welt, die man wiederum nicht stoisch nennen konnte, beneiden.

Wir werden ihn vermissen.

(Peter Labuhn)

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Hristo Naidenoff (BG): Exlibris für H. Sparke, zu Hugo von Hofmannsthals Gedicht "Manche freilich [...]", 2010, Radierung und Aquatinta

Dr. Horst Sparke - Ein stiller Abschied

Vor ein paar Tagen erreichte uns die bestürzende Nachricht, dass Horst Sparke am 23. Februar im Alter von 72 Jahren verstorben ist. Keiner, der im Exlibrisumfeld näher mit ihm zu tun hatte, ahnte, dass er schwerkrank war. Er ist, ohne jemanden von seiner Krankheit wissen zu lassen, ebenso wie seine Frau vor ein paar Jahren – verstorben.

Aber er hat der Exlibrisgemeinschaft ein Exlibris für das Jahrbuch 2018 mit dem Titel „Der Geist des Kapitäns“ hinterlassen. Ich will das Exlibris, das er uns kurz vor Weihnachten geschickt hatte, hier nicht abbilden, damit sich die Jahrbuchempfänger überraschen lassen können. Der Titel, der von Andreas Raub für das von ihm gestaltete Exlibris gefunden wurde, nimmt die Art seines Abschieds – eine Seebestattung – vorweg.

See, Meer, Schiffe, der Hamburger Hafen, das waren u.a. die Exlibris-Themen von Horst Sparke. Er hat in vielen Jahren eine umfangreiche Exlibrissammlung aufgebaut, für die er einen eigenen Raum in seinem Haus geschaffen hatte. Hier fanden sich alle seine Schätze, penibel nach Künstlern und Themen geordnet und zum Vorzeigen bereit.

Zu bestimmten Themen hat er im „Eigenverlag“ wunderschöne Bücher, z.B. Teufeleien – Exlibris mit Teufeln und Verwandten bestückt, gestaltet und verschenkt. Mit großer Selbstverständlichkeit wurden von Horst Sparke Exlibris zu vielen Gelegenheiten regelmäßig an meinen Mann und mich und sicher auch an andere verschenkt. Mit einer selten zu findenden Großzügigkeit spendete er zahlreiche Exlibris für neue Mitglieder, für das Archiv der DEG und für die Tombola bei den Jahrestagungen.

Unvergessen und in einem Katalog dokumentiert ist seine Ausstellung von eigenen Exlibris und denen seiner Frau unter dem Thema „Maritime Exlibris“ für die Tagung 2015 in Bad Bramstedt. Bei vielen Treffen in seinem Haus, zu denen er vorzugsweise eine chinesische Reistafel zubereitete, haben wir zusammen mit Ehepaar Plambeck die Ausstellung gedanklich vorbereitet. Anhand seiner Exlibris formulierte er die Unterthemen und die Zuordnung der Exlibris. Ohne zu zögern wurden von Horst Sparke passende Bilderrahmen, Passepartouts und Staffeleien für die Durchführung der Ausstellung auf eigene Kosten gekauft. Die Eröffnung dieser Ausstellung im Köhlerhof Bad Bramstedt bekam ein besonderes Flair durch sein Auftreten in typischem Fischerhemd mit Halstuch und Shanties aus eigens dafür angeschafftem Ghettoblaster. Zuletzt hat er dieses Zubehör zur Jahrestagung in Paderborn gefahren und damit auch die dortige Tagung 2017 unterstützt.

Auf den Hamburger Tauschtreffen, durchgeführt von Emil Kunze, habe ich ihn und seine Frau 2002 kennengelernt. Als wir dann diese Treffen jährlich in unserem Haus mit vielen Exlibrisfreunden weitergeführt haben, war er natürlich immer ein gern gesehener Gast. Am vergangenen Treffen im November 2017 konnte er aufgrund einer starken Bronchitis nicht teilnehmen. Als Gruß erreichte uns dann Anfang Dezember ein netter Brief zusammen mit seinem neusten Exlibris, in dem er nochmal das Fehlen beim Treffen bedauerte. Danach kam trotz mehrfacher Versuche, uns zusammen mit Ehepaar Plambeck zu einem Essen zu besuchen, kein Kontakt mehr zustande. Noch einen Tag vor der Todesnachricht haben Plambecks und ich über das Schweigen von Horst Sparke sinniert und hatten uns vorgenommen, seinen Sohn zu kontaktieren.

Dazu ist es nicht mehr gekommen.

Wenn Sie im neuen Jahrbuch das von ihm gesponserte Exlibris „Der Geist des Kapitäns“ sehen werden, kommen ihnen vielleicht ähnliche Gedanken wie uns:

Horst Sparke hat gewusst, dass er nicht mehr lange leben wird und dass er seine Ruhe auf dem Grund des Meeres finden will. Das wünschen wir ihm sehr und denken mit großem Dank an seine Großzügigkeit und seinen umfangreichen Einsatz für die DEG.

Anke Polenz

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Im Gedenken an Peter Dietzsch

Ein Enkel-Exlibris sollte es sein! Endlich ein Blatt mit meinen fünf Enkeln im Alter von drei bis sieben Jahren – grafisches Dokument einer Zeitspanne, die viel zu schnell vorübergeht und die man gerne festhalten möchte. Für mich kam hierfür nur Peter Dietzsch als Künstler in Frage, dessen meist heitere Art der Darstellung ich seit Jahren bewunderte und der schon so manches Exlibris und P.F. für mich gestaltet hatte.

Seit ich ihm Anfang Januar 2018 mein Ansinnen unterbreitete, trugen wir unsere Ideen - und davon gab es viele und wechselnde - telefonisch oder per Mail zusammen. Die Lust auf das Thema war, wie er mir sagte, groß, aber das letzte Fünkchen Inspiration ließ auf sich warten. Noch spät am Abend des 28. Februar schrieb ich ihm eine Mail, nicht ahnend, dass es die letzte in unserem freundschaftlichen Miteinander sein sollte: In der darauffolgenden Nacht schlief er friedlich ein. Am 20.04.2018 wäre Peter Dietzsch 85 Jahre alt geworden.

Mitglied der Deutschen Exlibris-Gesellschaft wurde der Künstler 2009. Im selben Jahr entstand die in mehreren Exlibris-Publikationen abgebildete „Arche 3“ auf meinen Namen. Der sie begleitende Text an mich verdeutlicht den für Dietzsch typischen Reichtum an Optimismus und Bildung, Fantasie und Humor, der fast alle seine Exlibris- und Neujahrsgrafiken auszeichnet. Er schrieb:

„In eine Sammlung ‚Transportmittel‘ gehört sicherlich auch diese Arche. Im Gegensatz zur Geschichte der Originale von Ziusudra und Noah hat meine ‚Arche Nummer 3‘ jedoch eine gute Chance weiterzukommen, wurde sie doch von einem unverbesserlichen Optimisten gezeichnet. Mit vielen Fortbewegungstechniken und ausreichend Komfort ausgestattet, gelingt dieser Arche mit allen friedlichen Passagieren prompt eine gute Landung. Denn seht: Die Taube mit dem Grünzeug lässt das nahe Traumland erahnen und Onkel Alfreds Krähen sind ja auch schon da! Und egal, wie’s nun ausgeht mit den Katastrophen, ob uns das Wasser bis zum Halse steht oder wir vielleicht ganz auf dem Trocknen sitzen, es gilt die gute Nachricht: Land in Sicht!“

Seit Jahren schon litt Peter Dietzsch unter großer Atemnot, was seinen Bewegungsspielraum stark eingrenzte. Doch er klagte nicht. Sein Arbeitsplatz gab ihm die Möglichkeit, die körperlich gesetzten Grenzen spielerisch zu überwinden. Als ausgebildeter Diplomgrafiker in allen traditionellen grafischen Techniken versiert, hatte er jedoch erst 1999 begonnen, sich mit dem Computer und dessen Möglichkeiten vertraut zu machen. Die Bildbearbeitungs- und Grafikprogramme faszinierten ihn, erschlossen sie doch neue Kompositions- und Arbeitsbereiche. Was als Zeichnung per Bleistift oder Feder auf einem Blatt Papier entstand, konnte per Computer verändert, ergänzt, neu zusammengesetzt, typografisch und farblich bearbeitet werden. Gerade die Kombination aus manueller und digitaler Gestaltung macht auch den Reiz seiner Exlibris und P.F. aus, deren Mischtechnik als OG (Original-Grafik) + CGD (Computer Generated Design) bezeichnet wird.

Die ersten Exlibris entstanden 2004, es sollten noch viele folgen. Die genaue Zahl ist - mir - nicht bekannt. Sie lässt sich auch nicht ganz leicht eruieren, zumal sich zu den Exlibris-Aufträgen von Sammlern nicht wenige Geschenk-Blätter des Künstlers an Familienmitglieder, Verwandte und Bekannte gesellten. 2011 gewann sein Exlibris für Martina Schulz den 2. Preis beim Internationalen DEG-Wettbewerb unter dem Titel „Das buchgerechte Exlibris“. Äußerst originell hatte Dietzsch hier „Die Prinzessin auf der Erbse“ ins Bild gesetzt.

„Wir vermissen Dich…“ steht auf der Traueranzeige. Dem werden viele Exlibris-Freunde zustimmen. Sein Werk lebt weiter und mit ihm die Erinnerung an einen liebenswürdigen und –werten Künstler, dessen heitere Art, Dinge und Zusammenhänge zu sehen und darzustellen, viele von uns zum Lächeln gebracht und glücklich gemacht hat.

Birgit Göbel-Stiegler, im März 2018

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Neue Schweizer Exlibris-Datenbank

„Ex meis libris“: Die Exlibris-Datenbank der ETH-Bibliothek
Besitzervermerke in alten Drucken auf der Plattform E-Pics

Der neue Katalog „Ex meis libris“ auf der Plattform E-Pics erlaubt es, die Besitzervermerke und Herkunftsmerkmale in alten Drucken der ETH-Bibliothek zielgerichtet aufzuspüren.
Die gezielte Eingabe von Besitzernamen, Provenienzmerkmalen oder Quellen ermöglicht es wissenschaftlich tätigen und anderen interessierten Personen, zum Beispiel ehemalige Privat- und öffentliche Bibliotheken virtuell zu rekonstruieren. Langwieriges Durchscrollen in den digitalisierten Büchern entfällt hierdurch. Der Katalog „Ex meis Libris“ leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Buchgeschichte.
Der zurzeit rund 500 Bilder von gedruckten Exlibris, handschriftlichen Vermerken oder Stempeln umfassende Katalog wird laufend erweitert. Hierbei werden die Provenienzmerkmale identifiziert, transkribiert und erschlossen.
Von den einzelnen Exlibris-Abbildungen führen Links auf das zugehörige Buch auf der Plattform e-rara.ch. Mittels Linked Open Data werden außerdem zusätzliche Informationen z.B. aus dem Historischen Lexikon der Schweiz oder Wikipedia eingebunden.
E-Pics ist die Plattform für Bilder, Fotografien und Illustrationen der ETH Zürich und wird von der ETH-Bibliothek betrieben.
Zum Bestand der Alten und Seltenen Drucke der ETH-Bibliothek gehört eine Reihe von sehr wertvollen Werken, oftmals Erstausgaben oder bedeutende spätere Ausgaben auf dem Gebiet der technisch-naturwissenschaftlichen Literatur vor 1900. Die Sammlung dokumentiert die Geschichte und Entwicklung der Astronomie, Mathematik, Technik, Architektur und der Naturwissenschaften.

Kontakt

ETH Zürich
ETH-Bibliothek
Dr. Meda Diana Hotea
Alte und Seltene Drucke
+41 44 632 93 07
meda.hotea@library.ethz.ch
http://ad-provenienz.e-pics.ethz.ch
www.e-rara.ch
www.library.ethz.ch

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“Ex meis libris”: ETH Library’s ex libris database
Owners’ marks in rare books on the platform E-Pics

The new Ex meis libris catalogue on the platform E-Pics enables the owners’ marks and specific origin marks in ETH Library’s rare books to be traced.
The specific entry of owners’ names, provenance marks or sources enable academics and anyone else who is interested to reconstruct erstwhile private and public library holdings virtually, for instance. This renders all that tedious scrolling through digitised books redundant. The catalogue Ex meis libris thus plays a valuable role in book history research.
Currently comprising roughly 500 images of printed ex libris, handwritten notes or stamps, the catalogue is constantly being expanded. The provenance marks are identified, transcribed and indexed in the process.
Links redirect from the individual ex libris images to the corresponding book on the platform e-rara.ch. And thanks to Linked Open Data, additional information from the Historical Dictionary of Switzerland or Wikipedia for instance, is also included.
E-Pics, ETH Zurich’s platform for images, photographs and illustrations, is run by ETH Library.
ETH Library’s Rare Books holdings include a series of extremely valuable works, often first editions or important later editions in the field of pre-1900 science and technology literature. The collection documents the history and development of astronomy, mathematics, technology, architecture and science.

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Dr Meda Diana Hotea
Rare Books
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meda.hotea@library.ethz.ch
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Ayse Kayirhan: Eigenexlibris, 2017, Linolschnitt

Eulenmotive auf Exlibris. Ein Projekt im Unterrichtsfach „Bildende Kunst“ an der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg, von Angelika Lukacs, Simon Schneider und Gülcan Saringer-Keleş, in: Kauzbrief 30, 26. Jg., 2018, S. 13-17

Bereits im September/Oktober 2017 haben wir auf dieses Schulprojekt zur Gestaltung von Eulen-Exlibris hingewiesen. Nun ist der Kauzbrief 30 der AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg mit einer detaillierten Beschreibung der Projektarbeit erschienen. Begleitet von den Studierenden im Praktikum an der PH Ludwigsburg Angelika Lukacs und Simon Schneider sowie der Realschullehrerin Gülcan Saringer-Keleş schufen 25 Schüler und Schülerinnen einer 6. Realschulklasse in insgesamt vier Doppelstunden als Linolschnitte gefertigte Eigenexlibris mit Eulenmotiven.

Wir beglückwünschen die SchülerInnen zu ihren gelungenen Arbeiten und gratulieren den Lehrkräften zu ihrer erfolgreichen Begleitung! Ein beispielhafter Weg zum frühen Kennenlernen der schönen Kunstgattung Exlibris!

Alle SchülerInnen haben ein Exemplar ihres jeweiligen Exlibris dem DEG-Archiv geschenkt, und dafür bedanken wir uns ganz herzlich! Wir nehmen die Arbeiten sehr gern in unseren Bestand auf.

(Henry Tauber)

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Februar 2018

DEG-Jahrestagung 2019

Termin und Ort für die DEG-Jahrestagung 2019 stehen fest.
Sie wird vom 9. bis 12. Mai 2019 in Wetzlar stattfinden.

Signaturen-Liste

Zur Zuordnung Ihnen unbekannter Künstler zu Ihren Exlibris stellt die DEG eine Signaturen-Liste bereit,
die von nun an regelmäßig erweitert wird:

Hier geht es zur Signaturen-Liste.

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Jürgen Czaschka: Eignergrafik Heinz Decker, "Versuch zu Lear", DA, 2004

Jürgen Czaschka 1944 - 2018

Es erreichte uns die für alle Exlibrisfreunde traurige Nachricht, dass der österreichisch-deutsche Künstler Jürgen Czaschka (1944-2018), der die letzten Jahre seines Lebens in Italien verbracht hat, dort verstorben ist. Wir Sammler kennen Czaschka als einen Kupferstecher, der auf seinen Exlibris oft Bildwelten entwarf, die den Bezug der klassischen Antike oder Weltliteratur zu unserer heutigen Realität aufzeigen. Mit seinem messerscharfen analytischen Blick entlarvte er schonungslos Heuchelei, Hybris, Eitelkeiten und Obsessionen. Dabei galt seine Empathie den Leidenden. Neben seinen Exlibris hinterlässt Czaschka ein umfangreiches beeindruckendes Werk an künstlerischer Grafik und Buchillustrationen. Bei seinem letzten Anruf aus seinem Wald in Fanano sprach er liebevoll von seiner Stiftung, die den Namen seiner Frau trägt und die der Kunst der Druckgrafik und Künstlerbüchern gewidmet ist. Neben seinen Werken in Museen und den Exlibris in unseren Sammlungen wird sie die Erinnerung an ihn aufrechterhalten.

(Heinz Decker)

Jürgen Czaschka: "Travestie", C2, 1989

The artist Jürgen Czaschka (Vienna 1944) is the man who unites intellectual rigour with a humanitas that is as warm as it is ironic, and his burin works on copper – in which he is an acknowledged and undisputed master – seem no less than the epiphany of a philosophical journey founded on an unshakable public spirit, the result of a wholly secular morality.

Jürgen Czaschka is the giant who has reigned over a forest of signs, shaping them into an order of art, of civic history and the personal story of a love supported, illuminated and warmed by the flame of Renate.

It was with dramatic awareness of himself and his art that in 2002 he decided to interrupt his journey as an engraver and donate his entire body of work – entirely printed on this catalogue – to the Bagnacavallo Print Gallery.

In 2016 he founded the Renate Herold Czaschka Foundation dedicated to Printmaking and artist books.

(Opificio della Rosa)

Neuerscheinung Alumnen und ihre Exlibris (800 Jahre Rostock, 600 Jahre Universität Rostock)

Ingo Koch Verlag, Warnowufer 30, 18057 Rostock,

Anne Büsing/Kirsten Büsing/Heide Haarländer; 140 Seiten, 71 meist farbige Abbildungen

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November 2017

Vortrag in Leipzig über Exlibris von Max Klinger

Am 7. November 2017 hielt der Präsident der DEG, Dr. Henry Tauber, auf Einladung des Leipziger Bibliophilen-Abends (LBA) im „Haus des Buches“ in Leipzig einen Vortrag über die Exlibris Max Klingers. Anwesend waren zahlreiche Gäste vor allem aus Leipzig, aber z.B. auch aus Wittenberg und Naumburg.

Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklungsgeschichte des Exlibris bis zu seiner Lösung von der Heraldik ging Tauber, der das grundlegende Werkverzeichnis zu Klingers Exlibris verfasst hat, im Wesentlichen auf die Blätter ein, die Klinger für Mitglieder des „alten“ Leipziger Bibliophilen Abends, der von 1904 bis 1933 existierte, gemacht hat. Und zwar für die Verleger Henri Hinrichsen und Gustav Kirstein, den Kunsthistoriker Richard Graul, den Buchhändler Ernst Wiegandt und den Berufsoffizier Friedrich Bobsien. Seine Bedeutung als Erneuerer der Radierkunst in den 1880er Jahren und insbesondere als Bahnbrecher für einen sozialkritischen Realismus in der Grafik trat in Klingers Exlibris kaum zu Tage. Hier befasste er sich vor allem mit antiken Mythen und wandte sich häufig der Darstellung des nackten Menschen zu. Sein Credo: In ihren besten Schöpfungen ist die Kunst ist in der Lage, ein vollkommenes Spiegelbild der Natur zu liefern, aber zuvor muss der Künstler das Ideale auswählen, und das wichtigste Auswahl-Kriterium ist die Schönheit.

Klinger, dessen Exlibris noch heute hoch geschätzt (und teuer) sind, hatte keine eigentlichen Schüler, aber etliche Nachfolger. Auch auf diese ging Tauber kurz ein: Bruno Héroux gehörte dazu und Alois Kolb, zu dessen Schülern wiederum Hela Peters, Karl Blossfeld, Max Brüning, Carl Streller und Otto Weigel zählten, auch diese allesamt bekannte Exlibris-Künstler.

Abschließend zeigte Tauber Möglichkeiten für die Anwesenden auf, sich weiteren Exlibris-bezogenen Aspekten zu widmen. Es gab (neben Héroux) andere Künstler im alten LBA, die Exlibris schufen: Willi Geiger, Richard Grimm-Sachsenberg, Hugo Steiner-Prag oder Walter Tiemann. Es gab Exlibris-Großsammler unter den Mitgliedern, wie Paul Heinicke, der später auch Ehrenmitglied der DEG war und dessen großartige Kollektion den Grundstock der Sammlung von Schloss Burgk bildete. Und da waren natürlich auch etliche Künstler und Sammler in Leipzig und Umgebung, die nicht im LBA organisiert waren, gleichwohl aber wichtige Beiträge für die Exlibris-Bewegung leisteten. Schließlich war Leipzig, neben Berlin, München und Dresden, eine der vier Hochburgen des Exlibris in Deutschland. Darüber hinaus steht Leipzig auch in neuerer Zeit für herausragende Leistungen in der Exlibriswelt, mit Namen wie Oswin Volkamer, Karl-Georg Hirsch, Frank Eißner und vielen anderen.

Der 1991 wiedergegründete Leipziger Bibliophilen-Abend ging aus der von 1956 bis 1990 tätigen Leipziger Ortsvereinigung der "Pirckheimer-Gesellschaft im Kulturbund der DDR" hervor und hat sich wie die bis heute existierende, äußerst rührige Pirckheimer-Gesellschaft der Buchkultur und Bibliophilie verschrieben; die Pirckheimer-Gesellschaft vereint „Bibliophilie, Freunde der Graphik und Exlibrissammler“, sie ist Gründungsmitglied der F.I.S.A.E. Die Vortragsveranstaltung zu Klingers Exlibris unterstreicht die freundschaftlichen Beziehungen, die die DEG zu den genannten Vereinen pflegt.

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November 2017

Die Exlibris-Sammlung im Stadtarchiv Pforzheim

Aus dem Nachlass unseres langjährigen Mitglieds Eleonore Staib, die 2016 im Alter von 98 Jahren verstarb, ist ihre rund 2.000 Exemplare umfassende Exlibris-Sammlung an das Stadtarchiv Pforzheim gegangen. Dazu hat unser neues Mitglied Harald Katz den prägnanten Beitrag „Bucheignerzeichen und Gebrauchsgrafik. Die Exlibris-Sammlung im Stadtarchiv“ veröffentlicht. (In: Archivmagazin. Neues aus dem Stadtarchiv Pforzheim, 2017/3, S. 14-17)  http://cdn.pf.webseiten.cc/fileadmin/user_upload/archiv/pdf/archivmagazin-3-2017-web.pdf 

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September / Oktober 2017

Gestaltung von Eulen-Exlibris in der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg

Initiiert von dem Realschullehrer und Ausbildungsberater für PH-Studierende Rudolf Schaaf gestaltete die letztjährige Klasse 6a an der Gottlieb-Daimler-Realschule Ludwigsburg im Rahmen eines fächerübergreifenden Projektes „Eulenmotive auf Exlibris“.

24 der entstandenen Arbeiten sind einzusehen auf der Website der AG Eulenschutz im Landkreis Ludwigsburg unter: Freunde der AG Eulenschutz.

Eine ausführliche Beschreibung des Unterrichtsprojektes wird 2018 im Kauzbrief 30, Zeitschrift der AG Eulenschutz, erscheinen.

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September 2017

Mosbach: Eine kleine Kunstform füllt zwei Museen
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Mönchengladbach: Rheinlandtaler für Exlibris-Sammler Blum
>> Mehr Informationen <<

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Die belgische Exlibris Gesellschaft GRAFIA hat neue Kontaktdaten:

Addresse : Graphia vzw, Bruin de Beerlaan 23, B-9111 Belsele (Sint-Niklaas) Belgium
Website : www.graphiavzw.be
Mail : info.graphiavzw@gmail.com
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Juli 2017

Nachruf auf Sofya Vorontsova

Während der DEG-Jahrestagung 2009 in Wiesbaden zeichnete sie mir das Wort Exlibris auf die Speisekarte, dazu Datum und Ort, begleitet von drei Schlangenlinien, die jeweils in einem kleinen Knäuel enden – die Linienführung dynamisch und energisch, aber zugleich verspielt, zart und fragil. Nun ist die Diplom-Designerin Sofya Vorontsova, selbst zierlich und fragil und doch so zäh und unbeugsam, am 20. Juli, kurz nach ihrem 33. Geburtstag, einem schweren Krebsleiden erlegen.

Geboren am 4. Juli 1984 im russischen Togliatti an der Wolga in der Oblast Samara, war sie das einzige Kind von Aleksey Vorontsov und Tatiana Kaliagina, der Vater künstlerischer Leiter und Chef-Dirigent des Togliatti Symphonieorchesters, die Mutter Pianistin. Musisch und künstlerisch veranlagt, besuchte Sofya nach dem Gymnasium die Staatliche Kunstschule Nr. 1 in ihrer Heimatstadt, studierte dann von 2002 bis 2007 an der Staatlichen Universität für Druckwesen in Moskau und absolvierte von 2007 bis 2009 dank eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Meisterschülerin von Elke Hopfe. Nebenher hatte sie einen Lehrauftrag an der Moskauer Fachhochschule inne. Seit 2009 arbeitete sie immer wieder in der Offizin des Nürnberger Xylografen Rudolf Rieß, der ihr zum künstlerischen Ziehvater wurde, und schließlich lebte sie als freischaffende Künstlerin in Nürnberg.

Nachdem 2011 ein Hirntumor bei ihr entdeckt worden war, durchlebte und erlitt sie langwierige Chemotherapien und Bestrahlungen, die sie zumindest nach außen hin hartnäckig und stoisch hinnahm, in ihrer trotz der Krankheit stets bescheidenen und zurückhaltenden, positiven und optimistischen Art, getragen von einer Welle der Hilfsbereitschaft seitens befreundeter Künstler und Sammler und unterstützt von weiten Kreisen der Nürnberger und Fürther Bevölkerung. 2015 heiratete sie und lebte zuletzt in Mühldorf am Inn.

Sofya malte in verschiedenen Techniken und aquarellierte, von Fahrten in die Niederlande und nach Spanien brachte sie Ideen zu Reisebildern mit; die bizarren Bauwerke Gaudis und die üppige Mittelmeerfauna inspirierten sie zu gegenstandsfernen Farbenspielen. Sie zeichnete auch und befasste sich mit Druckgrafik. Dabei galt ihre besondere Liebe dem Holzstich. Sie schuf Buch-Illustrationen und grafische Folgen, zu E.T.A. Hoffmann und Molière und zu russischen Märchen und Fabeln. Und sie war eine Exlibris-Künstlerin mit einem Gesamt-Oeuvre von mindestens 58 Blättern – auch theoretisch befasste sie sich mit dem Bucheignerzeichen: In Moskau schrieb sie an einer Arbeit über Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. Sofya nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und wurde für ihre Arbeiten vielfach ausgezeichnet.

In den meisten ihrer Exlibris führte sie die Linien schwungvoll und dynamisch, scheinbar spontan gekrümmt oder aufgesplittet, auch gebündelt. Die Flächen sind oft amorph und kaum bestimmbar, umfassen und überlappen sich in komplizierten Kurven und fließen schon mal in Linien aus. Linien und Flächen konvergieren, durchdringen und überschneiden sich. Wenn sie Farbe benutzt, geschieht es zumeist auf eine lyrisch-dekorative Weise. Ihre Motive waren historische und kunsthistorische Reminiszenzen, Anklänge an Musik und Literatur, Darstellungen aus Sagen und Legenden (wie die Sebaldus-Legende auf dem Exlibris für Manfred Baumüller) und Fantasiebilder (wie das Carpe-Diem-Schaukelpferd für Helge Larsen). Dank ihrer liebenswerten Persönlichkeit und ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Werke wird die viel zu früh Verstorbene den Freunden und Sammlern unvergessen bleiben.

(Henry Tauber)

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Obituary for Sofya Vorontsova

During the DEG-Meeting 2009 in Wiesbaden she drew the word ex libris on the menu, accompanied by place and date and three sinuous lines ending in a little knot – the lines dynamic and forceful, but also playful, tender and fragile. The graduated designer Sofya Vorontsova, herself petite and fragile and yet tough and rigid, now succumbed her severe cancer disease on 20. July shortly after her 33rd birthday.

Born on July, 4, 1984 in the Russian Togliatti on the Volga in the Oblast Samara, she was the only child of Aleksey Vorontsov and Tatiana Kaliagina. Her father was director and chief conductor of the Togliatti symphony orchestra, her mother a pianist. Gifted in music and the fine arts, Sofya after finishing highschool attended the State Art School Nr. 1 in her hometown, then from 2002 to 2007 she studied at the State University for Printing in Moscow, and with the help of a scholarship of the Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) she then studied from 2007-2009 at the College of Fine Arts, Dresden, as master student of Else Hopfe. Additionally she taught at the Moscow College of Applied Art. Since 2009 she worked at times in the printing shop of the Nuremberg xylographer Rudolf Rieß who became her artistic mentor. Finally she lived as freelance artist in Nuremberg.

After in 2011 a tumor had been discovered in her brain she suffered long periods of chemotherapy and irradiation, which she bore – at least externally – tenaciously and stoically in her always modest and reticent, positive and optimistic way of thinking. A wave of helpfulness by artist friends and collectors carried her and large groups of the Nuremburg and Fürth population supported her. In 2015 she married, her last home was in Mühldorf on the Inn.

Sofya painted in different techniques and made water colors. From her journeys to the Netherlands and Spain she brought back ideas for travel pictures. Gaudi’s bizarre buildings and the voluptuous Mediterranean fauna inspired her play of colors, distant from concrete objects. She drew pictures, too, and occupied herself with print graphics. Her special favorite was the woodcut. She created book illustrations and graphic series on E.T.A. Hoffmann and Molière and Russian fairytales and fables. And she was a bookplate artist with an oeuvre of at least 58 plates. She also worked on the theory of bookplates. In Moscow she was working on a book on Xylografie-Exlibris des 20. Jahrhunderts. Kompositionsstruktur und Besonderheiten der künstlerischen Ausdrucksmittel. (Woodcut bookplates of the 20th century. Structures of composition and special forms of artistic expression). Sofya participated in many exhibitions and won many awards.

In most of her bookplates we find bold and dynamic swinging lines, seemingly spontaneous, curving, split up, bunched. The planes often are amorphous, hardly determinable, overlapping in complex curves, occasionally they end in lines. Lines and planes converge, permeate and overlap each other. When she uses color she does so mostly in a lyrical-decorative way. Her motifs were reminiscences from history and the history of art, allusions to music and literature, presentations from sagas and legends (like the Sebald legend on the bookplate for Manfred Baumüller) and images drawn from her fantasy (like the Carpe-diem rocking-horse for Helge Larsen).

Thanks to her amiable personality and her extraordinary art work, Sofya, who passed away far too early, will remain unforgotten by friends and collectors.

(Übersetzung von Heinz Decker)


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Mai 2017

Dies sind die Preisträger des Exlibris-Wettbewerbs der DEG 2017

(gewählt am 30.04.2017 anlässlich der DEG-Jahrestagung in Paderborn)

1. Preis

Ivan Rusachek für Alexander Kerrutt, „Vanitas“, Radierung, 130 x 130 mm

2. Preis

Frank Eißner für Manfred Baumüller, „Gespenst von Canterville“, Holzschnitt, verlorene Form, 156 x 102 mm

3. Preis

Andreas Raub für Wolfgang Fiedler, „Berlin-Rudow“, Radierung, 120 x 98 mm

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April 2017

Verleihung der Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 
an Klaus Thoms

Auf der Jahrestagung der Deutschen Exlibris-Gesellschaft in Paderborn verlieh der Vorstand der DEG Klaus Thoms die Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017. Geehrt wurde damit der langjährige Präsident (2012 – 2016) und Vizepräsident (1990 – 2012) des Vereins. 
In seiner Laudatio ging der derzeitige DEG-Präsident Henry Tauber in launiger Weise auf den beruflichen Werdegang des studierten Psychologen und Psychotherapeuten ein und zeichnete Stationen aus seinem beruflichen Leben als Leiter psychologischer Beratungsstellen am Niederrhein und als nebenamtlicher Lehrer an einer Fach
schule für Heilpädagogik nach. 
Darüber hinaus erzählte Tauber von den Hobbies des Geehrten: der Liebe zur Musik, z.B. dem Singen im Chor (das er gemeinsam mit seiner Frau Heidi Thoms pflegt), dem Reisen (auch dies gemeinsam mit seiner Frau), vor allem nach Amerika und insbesondere Afrika, und der Mitgründung und ausgiebigen Vorstandstätigkeit im Kunstverein Gelderland, den Klaus Thoms von 2008 bis 2010 leitete. 
Als Liebhaber von Kultur und Kunst kam der Geehrte auch zum Exlibris und trat 1981 in die Deutsche Exlibris-Gesellschaft ein, in der er sich in leitenden Positionen hervortat – „mit außerordentlichem Einsatz und souverän“, so Tauber, „stets unaufgeregt und verbindlich“ und „natürlich auch als Exlibris-Sammler, Auftraggeber und darüber hinaus selbst als Exlibris-Schaffender“. 
Thoms trat als Autor einer Reihe hochinteressanter Aufsätze für das DEG-Jahrbuch in Erscheinung und bereitete in diesem Zusammenhang verschiedenste Themenbereiche, die auf Exlibris vorkommen, aus kulturgeschichtlicher Sicht auf: Da ging es um Karikaturen-Exlibris, apotropäische Darstellungen auf Exlibris(Abwehr von Unheil), um Medusa, Pegasus, Tanz, Brot, Masken, Fenster, Wasser und, erst jüngst, im Jahrbuch 2017, die sieben Todsünden auf Exlibris. 
Sodann ging der Präsident näher auf die Funktion seines Vorgängers als verantwortlicher Redakteur der „Mitteilungen“ ein: „In 25 Jahren hast Du 71 Ausgaben der DEG-Mitteilungen redigiert, die Du von einem mehr oder weniger ´reinen´ Mitteilungsblatt zu einer Art Magazin gemacht hast, 71 Hefte mit insgesamt 1.932 Seiten; anfangs waren es 16 Seiten pro Nummer, bei drei Heften jährlich (bis auf eine Ausnahme 2001), ab 2014 erscheinen zwei Hefte jährlich, allerdings mit durchschnittlich jeweils 40 Seiten. Redigiert hast Du Aufsätze und Leserbriefe, Tagungs- und Ausstellungsberichte, Bildbetrachtungen und Werklisten, Künstler- und Sammlervorstellungen, Biografisches und Nachrufe, Rezensionen und eigentliche Vereinsmitteilungen, z.B. aus dem Archiv.“ 
„Wenn jemand“, so Tauber weiter, „25 Jahre lang eine solche Tätigkeit sozusagen ganzherzig ausübt, liegt es nahe, ihm sehr zu wünschen, dass er diese Tätigkeit auch weiterhin wahrnimmt, um vielleicht 30 Jahre oder auch noch mehr vollzukriegen. Und so setzen wir auf Dich, lieber Klaus, dass Du uns noch so lange, wie es Dir möglich ist und Freude macht, als Redakteur der Mitteilungen und als Verfasser geistreicher Exlibris-Aufsätze erhalten bleibst.“ 
Unter großem Beifall nahm Thoms schließlich aus den Händen des Präsidenten die von dem im letzten Jahr gestorbenen Oswin Volkamer gravierte Walter-von-Zur-Westen-Medaille 2017 entgegen, zusammen mit der kalligrafisch prächtig gestalteten Urkunde von Joke van den Brandt.

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März 2017

Mag. Eva-Maria Wimmer zum Ehrenmitglied der ÖEG ernannt

Anlässlich ihrer Hauptversammlung im März 2017 hat die Österreichische Exlibris-Gesellschaft Frau Mag. Eva-Maria Wimmer die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Insbesondere als langjährige Kassiererin (23 Jahre, seit 1994) und Organisatorin von insgesamt neun, inzwischen legendär gewordenen Exlibris-Treffen in Steyr hat sie sich in besonderem Maße um die ÖEG und das Exlibris verdient gemacht. Als Sammlerin, Auftraggeberin und Tauschpartnerin nahm sie an vielen Tagungen teil, auch innerhalb der Deutschen Exlibris-Gesellschaft, und tat sich dabei mit zahlreichen ausnehmend qualitätvollen Blättern hervor. Die DEG, deren Mitglied Frau Wimmer gleichfalls seit vielen Jahren ist, gratuliert ganz herzlich!

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70. Jahrestagung der Deutschen Exlibris Gesellschaft
9.5.2019 - 12.5 2019 in Wetzlar

Donnerstag, 9.Mai
Tagungsbüro von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

Tauschraum von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

Freitag, 10. Mai
Tagungsbüro und Tauschraum von 9.00 bis 18.00 Uhr
geöffnet

Stadtführung von 16.00 bis 18.00 Uhr

Eröffnung der DEG – Jahrestagung um 18.30 Uhr

Durch den Präsidenten und Gastredner

Sektempfang und Eröffnung der Ausstellung

„Exlibris für Karl Andres“

Samstag, 11. Mai

Tagungsbüro und Tauschraum von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet

(im Tagungsbüro Losverkauf für die Tombola)

Jahreshauptversammlung DEG von 10.00 bis 12.00 Uhr

Stimmzettel-Abgabe für den DEG-Wettbewerb bis 15.00 Uhr

Busausflug zum Ubbelohde – Museum bei Marburg

mit Kaffepause in einem Cafe von 15.00 bis 17.30 Uhr

19.00 Uhr Ehrungen im großen Tauschraum

anschließend Festliches Buffet mit Tombola

Sonntag, 12. Mai

Tagungsbüro und Tauschraum von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet

13.00 Uhr Tagungsende

14.07.2018
6. Exlibris-Tauschtreff NRW, 11:00 Uhr - 17:00 Uhr, Stadtteilbibliothek Mönchengladbach-Rheydt, Am Neumarkt 8, 41236 Mönchengladbach (im Karstadt-Gebäude, ca. 5 Gehminuten vom Bahnhof Rheydt).
Bitte um unverbindliche Anmeldung entweder telefonisch unter 02161-256353 oder per E-Mail an daniel.thevessen@moenchengladbach.de.

28.08. – 02.09.2018
FISAE-Kongress in Prag (Tschechische Republik)
Anmeldeformular /Programmhinweise

Hinweis zur Bezahlung der Tagungsgebühren für den FISAE-Kongress

In der deutschen Übersetzung des Anmeldeformulars wurden die Zahlungsmodalitäten für die Tagungsgebühren etwas unglücklich formuliert, so dass der Eindruck entstehen könnte, die Bezahlung könne auch bei der Ankunft am Tagungsort erfolgen. Das ist zwar grundsätzlich möglich, aber doch eher als Ausnahme gedacht. Aus verständlichen Gründen bitten die Organisatoren darum, die Überweisung normalerweise zeitgleich zur Anmeldung vorzunehmen.

05.10. − 06.10.2018
Schweizerischer Exlibris Club (SELC), Jubiläumstagung (= 50 Jahre SELC) in Solothurn

09.05 – 12.05.2019
Deutsche Exlibris-Gesellschaft (DEG), Jahrestagung in Wetzlar

12.08. – 18.08.2020
FISAE-Kongress in Cambridge (Großbritannien)

Hansjörg Metzler: Exlibris für Werner Grebe, 1995, Kupferstich

Exlibris-Ausstellung „Exlibris-Kunst des Rheinlands“ vom 17.06. bis 22.07.2018 in Mönchengladbach

Im Umfeld des 6. Exlibris-Tauschtreffs NRW, der am 14. Juli 2018 stattfindet, zeigt das Internationale Exlibris-Zentrum der Stadtbibliothek Mönchengladbach in der Stadtteilbibliothek Mönchengladbach-Rheydt, Am Neumarkt 8, 41236 Mönchengladbach, vom 17. Juni bis 22. Juli 2018 eine Exlibris-Auswahl zum Thema „Exlibris-Kunst des Rheinlands“ aus der Sammlung Dr. Gernot Blum. 
Im Mittelpunkt stehen Werke von Künstlern, die im Rheinland geboren sind oder zumindest eine „wesentliche Zeit ihrer Schaffensperiode im Rheinland verbracht haben“.
In der Ausstellung sind Arbeiten von Andreas Raub, Norbert Cames, Hermann Huffert, Hans Wildermann, Günther Uecker (!) und vielen anderen zu sehen. Einen Schwerpunkt bilden Werke von Peter Wolbrand, Georg Opdenberg, Axel Vater und Ulla Günther, durch die die Stadt Krefeld „anhand ausgewählter Elemente in Szene gesetzt“ wird.
Ausstellung und kleiner Begleitkatalog (hieraus die Zitate) wurden zusammengestellt von Daniel Theveßen M.A., dem wissenschaftlichen Betreuer der Sammlung Dr. Gernot Blum und des zugehörigen Exlibris-Portals (Online-Datenbank).

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David Bekker: Exlibris Paul G. Bekker [sic.] & Ruth Gorr, 2009, Radierung

Ausstellung über den Bildhauer und Medailleur Rudolf Schmidt (1894–1980) vom 21. März bis 30. Juni 2018 im Bezirksmuseum Mödling (bei Wien) in Niederösterreich

Der Künstler hat für die Österreichische Exlibris-Gesellschaft, für die Cossmann-Gesellschaft u.a. Medaillen geschaffen. Die ÖEG hat die Verleihung der von Schmidt geschaffenen Scapinelli-Medaille 2016 wieder aufgenommen. Bekannt ist auch sein Entwurf zur 50-Schilling–Gedenkmünze „Theodor Körner“, die Olympia-Medaille 1954, die Preismedaille für die Landesausstellung Mödling 1929 usw.

PDF Flyer Rudolf Schmidt

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Ausstellung „Till Eulenspiegel und andere Narren im Exlibris“ vom 9. Juli bis 5. August 2018 in Mölln

Am Montag, dem 9. Juli 2018, wird im Wohnstift Augustinum in Mölln die Ausstellung „Till Eulenspiegel und andere Narren im Exlibris“ eröffnet. Es ist eine Veranstaltung im Rahmen des „KulturSommer am Kanal“, dem Kunst- und Kulturfest im Kreis Herzogtum Lauenburg, an dem sich zahlreiche Orte am Verlauf des Elbe-Lübeck-Kanals mit unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen beteiligen. Für die bis zum 5. August 2018 laufende Exlibris-Ausstellung wird der Ehrenpräsident der DEG, Paul G. Becker, in 10 bis 12 Rahmen rund 80 bis 100 Grafiken aus seiner Eulenspiegel-/Narren-Sammlung zeigen.

Nach der Präsentation wird er seine gesamte Themen-Kollektion, die derzeit etwa 300 Exlibris und Gelegenheitsgrafiken von ca. 100 Künstlern aus 20 Ländern umfasst, dem Eulenspiegel-Museum in Mölln übergeben. Zur Ergänzung der Sammlung möchte Herr Becker diese auch nach der Schenkung an das Museum weiter ausbauen und aktualisieren und ist deshalb jederzeit für Tausch- und Kaufangebote dankbar.

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Trakai / Litauen

“Wyspa Skarbów” Gdański Archipelag Kultury: 9. Internationale Exlibris- und Kleingrafik-Wettbewerb „Die Tiere der Ostsee“

Weitere Informationen unter:

https://exlibrisgdansk.pl/
https://www.facebook.com/Ex-Libris-Gdansk

Tiere der Ostsee 1 | Tiere der Ostsee 2 | Tiere der Ostsee 3 | Tiere der Ostsee 4

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Wood Engraving Award

V. La Torre de l'Encenall de Torredembarra" wood engraving award

Weitere Informationen unter: http://gravat-torredembarra.plisweb.com/

PDF La torre ... Award

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Wurzbach

Einladung zum DEG – Wettbewerb anlässlich der Jahrestagung 2018 in Wurzbach

>> Weitere Informationen (deutsch)<<

>> More information (english)<<

>> дальнейшая информация (russian) <<

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Internationaler Exlibris-Wettbewerb 2018 in Trakai / Litauen

http://www.trakaimuziejus.lt/news/291/133/International-bookplate-competition-2018

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Ex libris competition “Library of Bodio Lomnago” on the topic “Comics and Cartoons
The Ex Libris must be sent by Registered Letter, by 12.00 noon on 30th November, 2017, to the following address: Comune di Bodio Lomnago, Piazza Don Cesare Ossola 2, 21020 Bodio Lomnago (VA), Italy.

>> More details <<

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International competition: 37th FISAE Congress in Prague.
The deadline for sending the works is 30th April 2018
>> More details <<

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Internationaler Exlibris Wettbewerb "Waffenstillstand"
Einsendungen bis 30. April 2018

>> More details <<

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Internationaler Exlibris-Wettbewerb in Litauen

We kindly invite painters and little graphic artists from the Germany to participate in the INTERNATIONAL EXLIBRIS COMPETITION. Please share information about competition.

In 2018 Lithuania will commemorate the centenary of the Restoration of the State of Lithuania. On February 16, 1918, the Council of Lithuania signed a document proclaiming the restoration of an independent State of Lithuania.

Povilas Višinskis Šiauliai County Public Library, which has been actively maintaining and promoting bookplates for two decades now, striving to meaningfully honour the centenary of the occasion and paying tribute to the country’s prominent personalities and state institutions, is launching an international bookplate competition „EX LIBRIS. RESTORED LITHUANIA 100“.

We kindly invite all artists from all over the world to create bookplates, dedicated to the State of Lithuania, its outstanding personalities and state organisations.

Participants have to submit 3 seals of every printed and autographed bookplate. Bookplates for the Competition have to be sent before December 15, 2017 to the following address:

International EX LIBRIS competition

Povilas Visinskis Siauliai County Public Library

Ausros av. 62

LT-76235 Siauliai

Lithuania

The international Jury will evaluate entries submitted to the competition and qualify the best of them to the exhibition and awards and prizes, issued by different sponsors and organisations, as well as with valuable presents and diplomas.

The catalogue will be issued in 2018. The participants of the competition will get a catalogue for free.

To view the regulations and the organizer, please visit the websites:

https://savblt.wixsite.com/exlibris/copy-of-nuostatai

https://issuu.com/savbbiblioteka/docs/vis__inskio_biblioteka_galutinis

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Ausschreibung eines Exlibris-Wettbewerbs zum Thema "Hongkongs Rückkehr zu China"

1. Please show your interest and register by reply the following email address:

hkexlibris@gmail.com OR directly mail your reply letter to us.

2. After application, please send 3-5 sets of work, each in 3 copies of the original and physical art pieces and send to us the following address, (for the exhibition, production of the big book and kept by the Hong Kong Ex-Libris Association purposes. Please note that insufficient of copies in provision may affect participation)

3. We need your biography information (within 150 words) plus your updated contact information such as the email address, mailing address, telephone no.

4. Deadline for all information and material to us on or before 31 May 2017

Die hier aufgelisteten Termine von Tagungen, Ausstellungen , Vorträgen etc. erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch zeichnen wir verantwortlich - trotz Bemühens um korrekte Recherche - für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich.

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